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Leberkrebs: 2 Viertel pro Tag erhöhen Risiko

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Schon 2 Viertel Wein pro Tag lassen das Leberkrebs-Risiko steigen. (Pexels.com)

Nicht nur Menschen mit ausgeprägter Alkoholsucht können an Leberkrebs erkranken. Schon etwa 2 Viertel Wein pro Tag erhöhen das Risiko messbar, so ein umfangreicher Bericht des britischen Weltkrebsforschungsfonds.

Ob mäßiger Alkoholkonsum gesundheitsförderlich oder doch schon schädlich ist, darüber streitet die Wissenschaft. In Bezug auf Leberkrebs ist das Ergebnis jetzt klarer: Der tägliche Grenzwert beträgt 45 Gramm purer Alkohol. Mit 2 Vierteln Wein oder 3 großen Bier ist dieser Wert bereits überschritten. Alkohol schädigt die Leber auf zweierlei Arten: Erhöhter Konsum begünstigt einerseits die Entstehung einer Fettleber, andererseits einer Leberzirrhose. Durch einen gesunden Lebensstil ist Leberkrebs in vielen Fällen vermeidbar, so die Bilanz des Berichts.

Wie Alkohol Leberkrebs auslöst

Die Mechanismen, durch die Alkohol Leberkrebs auslöst, sind laut Weltkrebsforschungsfond nicht vollständig geklärt. Vermutlich begünstigt Alkohol die Entstehung von Krebs auf 2 Arten:

  • Schädigt DNA (Erbgut)

  • Fördert Tumoren-Wachstum

Auf die Alkoholmenge achten!

Ab welcher Menge Alkohol eine messbar erhöhte Gefahr für Leberkrebs besteht, war jedoch bislang unklar, so Amanda McLean, Generaldirektorin des Weltkrebsforschungsfonds in Großbritannien, aber nun seien die Forschungsergebnisse solide genug, um erstmals genaue Mengen anzugeben. Der Leberkrebsbericht bezieht sich auf insgesamt 34 Studien, welche die Lebensgewohnheiten von über 8 Millionen Menschen aufzeichneten. Das Fazit: Wer auf Alkohol nicht vollständig verzichten möchte, sollte unbedingt auf die Mengen achten, die täglich konsumiert werden.

AUTOR


Magdalena Eitenberger, MA
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


26.03.2015

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