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Kaffee schützt vor Leberkrebs

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Kaffee ist nicht nur sehr beliebt, Studien zufolge hat er auch positive Auswirkungen. (Pixabay.com)

Nicht zuletzt in Österreich ist der Kaffee als Morgenritual für viele Menschen unverzichtbar. Immer wieder wird ihm auch eine medizinisch positive Wirkung nachgesagt, einer neuen Studie zufolge schützt er sogar vor Leberkrebs.

Was wäre ein Morgen ohne Kaffee? Für zahlreiche Personen ist diese Vorstellung ein echtes Grauen, sie sind vom schwarzen Koffeinschub nahezu abhängig. Österreicher etwa konsumieren durchschnittlich 8,3 Kilogramm pro Jahr, womit wir hierzulande in Europa auf dem dritten Rang liegen. Mehr Kaffee wird demnach nur in Skandinavien getrunken, denn Finnland führt die Liste vor Norwegen an. Einer neuen Studie zufolge ist der durchschnittliche Österreicher damit auch ganz gut vor einer bestimmten Krebsart geschützt.

Geringeres Risiko

Denn am Deutschen Institut für Ernährungsforschung wurde im Zuge einer Studie festgestellt, dass regelmäßiger Kaffeekonsum die Gefahr einer Leberkrebs-Erkrankung wesentlich verringert. Wer mehr als vier Tassen pro Tag trinkt, hat demzufolge ein um 75% niedrigeres Risiko als Personen, die weniger als zwei Tassen konsumieren. Dabei konnte Kaffee sozusagen die gegenteilige Wirkung von Alkohol nachgewiesen werden.

Viele positive Wirkungen

Beide Substanzen haben gemeinsam, dass sie in der Leber abgebaut werden. Doch während Alkohol dieser erheblich schadet, hat der Kaffee aufgrund einiger Wirkstoffe wohl eine heilende Wirkung. Die Ergebnisse der Studie decken sich mit älteren Erkenntnissen. So soll Kaffee beispielsweise die negativen Folgen von Alkoholkonsum abschwächen können. Dem koffeinhaltigen Getränk wurden aber auch noch andere Vorteile nachgewiesen: Demnach hat er Eigenschaften, die vor Hautkrebs, Parkinson und Erektionsproblemen schützen könnten.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


12.01.2016

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