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Intervallfasten: 5 Tipps für Anfänger

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Das Intervallfasten verlangt viel Disziplin. (Oleksandra Naumenko / Shutterstock.com)

Kaum ein Diät-Modell boomt derzeit so stark wie das Intervallfasten. Mit diesen 5 Tipps gelingt der perfekte Start.

Das Konzept des Intervallfastens ist derzeit in aller Munde und hat sich als eine der beliebtesten Methoden zum Abnehmen etabliert. Je nach gewähltem Modell isst man mehrere Stunden oder sogar Tage gar nichts bzw. nur sehr wenig. Die restliche Zeit darf allerdings alles auf den Teller, worauf der Fastende Lust hat. Wir haben 5 Tipps, die am Anfang des Abenteuers Intervallfasten berücksichtigt werden sollten.

Tipp 1 für Intervallfasten: Zielsetzung

In einem ersten Schritt sollte man sich im Klaren darüber werden, wie die Zielsetzung aussieht. Die meisten Menschen möchten abnehmen, doch das Intervallfasten eignet sich auch, um Blutwerte sowie die Gesundheit im Allgemeinen zu verbessern. Besonders motivierend sind konkrete Ziele, inklusive kleinerer Zwischenziele.

Tipp 2 für Intervallfasten: Methodenwahl

Unter dem Begriff Intervallfasten werden mehrere verschiedene Methoden zusammengefasst. Vor dem Beginn sollte man sich auf einen Modus festlegen. Die 4 populärsten Varianten sind:

  • 16:8-Diät: Auch als Leangains Protokoll bekannt, ist die 16:8-Diät für Anfänger wahrscheinlich am besten geeignet. An 16 aufeinanderfolgenden Stunden des Tages muss man fasten – nur Wasser oder ungesüßte Tees sind in dieser Zeit erlaubt. Die restlichen 8 Stunden gibt es keine Einschränkungen.
  • 5:2-Diät: Hierbei darf man an 5 Tagen der Woche ohne Rücksicht auf Verluste schmausen, was man möchte. An 2 nicht aufeinanderfolgenden Wochentagen hält man die Nahrungsaufnahme aber stark in Grenzen. Ziel ist es, an diesen beiden Tagen nicht mehr als 500 bis maximal 600 Kalorien zu konsumieren.
  • Eat Stop Eat: Ähnlich wie beim 5:2-Modell fastet man auch bei dieser Variante an 2 nicht aufeinanderfolgenden Tagen der Woche. Die Eat Stop Eat-Methode erlaubt an den Fasttagen allerdings gar keine Kalorienaufnahme.
  • Warrior Diät: Dieses extreme Modell hat sich seinen Namen wahrlich verdient. Vertreter essen 20 Stunden täglich gar nichts und nehmen sämtliche Nahrung nur innerhalb der restlichen 4 Stunden auf. Unter Experten ist die Warrior Diät stark umstritten.

Tipp 3 für Intervallfasten: Gesunde Ernährung beachten

Intervallfasten ist wohl vor allem wegen seiner Einfachheit so populär. Anstatt immer darüber nachdenken zu müssen, ob man etwas Bestimmtes denn gerade essen darf, isst man einfach fröhlich vor sich hin – oder fastet eben. Eine prinzipiell gesunde Ernährung ist dennoch essentiell. Wer wichtige Lebensmittel wie Obst oder Gemüse ignoriert, riskiert eine Mangelernährung.

Tipp 4 für Intervallfasten: Ernährungsplan aufstellen

Jedes Diät-Vorhaben ist mit einem Ernährungsplan wesentlich einfacher umzusetzen. Stellen Sie zur Orientierung einen Idealplan auf. Dieser erleichtert es auch, Speisen vorzukochen, um an stressigen Tagen nicht vom Weg abgebracht zu werden.

Tipp 5 für Intervallfasten: Hausverstand vor Idealgewicht

Natürlich funktioniert das Intervallfasten umso besser, je strenger man sich an die selbstauferlegten Regeln hält. Im Zweifel sollte der Hausverstand aber immer noch die letzte Entscheidungsmacht haben. Droht der Blutzuckerspiegel ins Bodenlose zu fallen, darf man selbstverständlich eine Ausnahme machen. Denn die bestätigt bekanntermaßen die Regel und schützt uns obendrein vor einem fastenbedingten Kreislaufkollaps.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


04.06.2019