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Jeder zweite Herz-Tod liegt an ungesunder Ernährung

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Manches Essen ist für unsere Herzgesundheit förderlicher als anderes. (Pixabay)

Unter schlechter Ernährung leidet der ganze Körper, ein Organ ist aber besonders stark betroffen. Zumindest in den USA wäre jeder zweite Herz-Tod durch gesünderes Essen vermeidbar.

Krankheiten, die das Herz betreffen, werden in der Fachsprache als kardiovaskulär bezeichnet. Der bekannteste Vertreter ist sicherlich der Herzinfarkt, aber auch Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen sind weit verbreitet. Kardiovaskuläre Krankheiten sind laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO die weltweit häufigste Todesursache. Im Schnitt soll fast jeder dritte Sterbefall auf ein Versagen des Herzens zurückzuführen sein.

Zu wenig Gemüse, zu viel Salz

Diese Umstände machen das Ergebnis einer neuen US-amerikanischen Studie nur umso trauriger. An der Universität Washington haben Wissenschafter herausgefunden, dass jeder zweite Herztod zumindest teilweise auf ungesunde Ernährung zurückzuführen ist. Besonders schwer fällt offensichtlich der Mangel an Nüssen - die viel herzfreundliches Omega 3 liefern - und Gemüse ins Gewicht. Jeweils mehr als 11% der ernährungsbedingten Herztoten hatte mit diesem Problem zu kämpfen.

Männer öfter betroffen

Zu wenig Vollkornprodukte waren bei etwas mehr als 10% der Fälle der Auslöser, während exzessiver Salzkonsum in der traurigen Statistik 9% ausmacht. Theoretisch könnten 415.000 US-Amerikaner, die 2015 an einer kardiovaskulären Krankheit verstorben sind, noch leben, wenn sie sich gesünder ernährt hätten. Dabei betrifft Männer der ernährungsbedingte Herztod im Schnitt etwas öfter als Frauen. Ganz für bare Münze nehmen sollte man die Zahlen eher nicht, immerhin gibt es in den meisten Todesfällen mehr als nur einen ausschlaggebenden Faktor.

Gesunde Ernährung als Lebensretter

Die Forscher schätzen dennoch, dass allein in den USA jährlich zehntausende Leben durch eine gesündere Ernährung gerettet werden könnten. Dafür wie stark sich unsere Ernährungsweise auf die körperliche Gesundheit auswirken kann, bedarf es aber ohnehin keiner großen Beweise mehr. Jede Mahlzeit immer und überall auf sämtliche Inhaltsstoffe zu überprüfen, ist sicherlich nicht notwendig. Übergewicht gilt es aufgrund der drastischen Folgeerscheinungen aber tunlichst zu vermeiden.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


17.03.2017

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