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Maroni: nahrhafter Winter-Snack

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Die Maronie-Saison ist eröffnet - die "kleinen Braunen" sind wahre Vitaminbomben. (Pixabay.com)

Maroni sind wieder in aller Munde. Zugreifen lohnt sich, denn in den kleinen Esskastanien stecken viele gesunde Inhaltsstoffe.

Eine Tüte mit warmen Maroni zwischendurch ist ein klassischer und beliebter Snack in der kalten Jahreszeit. Die Esskastanien machen aufgrund des recht hohen Kohlenhydratanteils satt und spenden Energie. Sie weisen einen niedrigeren Fettgehalt als Nüsse auf, sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

Kleine Vitaminbomben

Maroni sind Hort vieler wertvoller Vitamine: Der menschliche Körper profitiert von einem hohen Vitamin-C-Gehalt, einer nennenswerten Menge Vitamin E und einer Reihe verschiedener B-Vitamine. Auch mit gesunden Spurenelementen können die Esskastanien punkten: Sie enthalten Phosphor (wichtig für Knochen, Zähne und Zellen), Kalium (wichtig für Herz, Muskeln, Nerven und Energiestoffwechsel), Magnesium (wichtig für Nerven und Muskeln) und Calcium (wichtig für Knochen, Zähne und Blutgerinnung).

Kalorienarme Sattmacher

Maroni bestehen zum Großteil aus Kohlenhydraten und haben einen niedrigen Fettanteil (3,4 g pro 100 g). Mit 200 Kalorien pro 100 g schlagen sie auch kaum auf die Linie und liegen z.B. weit unter dem Energiegehalt von Nüssen (Beispiel Walnüsse: 716 Kalorien pro 100 g). Ein netter Nebeneffekt: Beim Stadtbummel in den kalten Wintermonaten wärmen die "kleinen Braunen" die Hände.

Achtung vor Schimmel und Würmern im Stanitzel

Jedes Jahr nimmt die Tiroler Arbeiterkammer Österreichs Maroni-Anbieter unter die Lupe und testet die Qualität der Esskastanien. Vielfach ist Wurmbefall, Schimmel oder Fäulnis festzustellen. Begutachten Sie daher sowohl Maroni aus dem Supermarkt als auch vom Maroni-Brater genau und reklamieren Sie die Ware bei deutlichen Mängeln.

AUTOR


Mag. Julia Wild


ERSTELLUNGSDATUM


16.12.2015
QUELLEN
Da steckt der Wurm drin: Im AK Test fielen vier von neun Maroni-Proben durch, Arbeiterkammer Tirol

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