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Kein Frühstück, kein Problem?

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Ein Forscher hinterfragt, ob das Frühstück wirklich die wichtigste Mahlzeit des Tages ist. (Mirko / Fotolia)

Ein Londoner Professor zweifelt daran, dass das Frühstück für den menschlichen Körper wirklich eine so wichtige Mahlzeit ist wie angenommen.

Es ist die vielleicht unumstrittenste Ernährungsweisheit überhaupt: Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Ein guter Start am Morgen kann nur mit einer möglichst gesunden Speise gelingen, schließlich muss Energie getankt werden. Studien verweisen sogar darauf, dass jene, die auf das Frühstück verzichten, zu Übergewicht neigen. Ein Londoner Professor hält all dies für ein großes Missverständnis und hat eigene Vorstellungen von einem sinnvollen Ernährungsplan.

Falscher Mythos?

Tim Spector, der am King's College in der englischen Hauptstadt lehrt, glaubt nicht an die Wichtigkeit des Frühstücks. Wie er einem britischen Nachrichtenportal erklärte, seien veraltete Forschungen an der Entstehung des Mythos schuld. Studien, die einen Zusammenhang zwischen Fehlen der Morgen-Mahlzeit und Übergewicht erkannten, würden einen anderen Faktor vernachlässigen.

Fehlinterpretation

Denn Menschen, die auf Frühstück verzichten, würden sich tendenziell eher wenig um eine gesunde Ernährung kümmern. So käme es häufig zu Übergewicht, am Verzicht auf die Morgenmahlzeit liege das aber eben nicht. Wer keinen "Bock" auf Frühstück hätte, der solle sich daher auch nicht dazu zwingen, schon zu Beginn des Tages etwas zu speisen. Untersuchungen hätten gezeigt, dass die Gene einen Einfluss darauf haben, ob wir schon am Morgen hungrig sind oder eben nicht.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


04.03.2016

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