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Studie: Fruchtjoghurts enthalten zu viel Zucker

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Der Zuckerfalle Fruchtjoghurt kann man nur entgehen, wenn man es selber herstellt. (Pixabay.com)

Fruchtjoghurts sind sehr beliebt und gehören für viele zu einem gesunden Frühstück. Eine neue Studie widerspricht: Die meisten im Handel erhältlichen Produkte enthalten zu viel Zucker.

Ein gutes Frühstück ist für viele Menschen ein absolutes Muss. Was ist da näherliegend als ein Fruchtjoghurt, das nicht nur lecker, sondern darüber hinaus auch noch gesund ist? Schließlich enthält es als Milchprodukt viel Kalzium, dank den Früchten sind auch Vitamine drin und der Figur kann das leichte Ding auch nicht schaden. Stimmt nicht: Die meisten Hersteller helfen mit zu viel Zucker nach.

Tagesbedarf schon fast gedeckt

An der Universität Hohenheim in Deutschland wurden 600 verschiedene Fruchtjoghurts auf ihre Inhaltsstoffe untersucht, das Ergebnis fällt relativ nüchtern aus. Die Forscherinnen kritisierten vor allem den viel zu hohen Zuckergehalt. Im Schnitt wurden 14,1g beigesetzter Zucker pro 100g Joghurt festgestellt, was eine schockierende Rechnung ermöglicht. Eigentlich sollte der Mensch nur 5 Prozent seines täglichen Energiebedarfs aus Zucker beziehen, mit nur einem Becher Fruchtjoghurt hat man diesen Wert schon fast erreicht.

Süßestufen als Kennzeichen?

Die Autorinnen der Studie machen den hohen Zuckergehalt in vielen Lebensmittel-Produkten für den steigenden Anteil an Übergewichtigen verantwortlich. Dass es auch anders geht wird zum Beispiel in Norwegen vorgezeigt, wo Joghurts in sechs verschiedene Süßestufen unterteilt werden. So erkennt der Kunde auf einen Blick, ob dem Produkt eher viel oder wenig Zucker beigesetzt wurde. Ähnliche Regularien erhoffen sich die beiden Studentinnen nun auch in Mitteleuropa und gehen mit gutem Beispiel voran. Bei einem Kongress präsentierten sie selbst hergestellte Joghurtsorten mit weniger Zucker.

AUTOR


Michael Leitner
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


21.09.2015

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