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So ungesund sind frittierte Speisen

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Nicht zu viel davon: Frittierte Speisen wie Pommes sind alles andere als gesund. (ShotPrime Studio / Shutterstock.com)

Eine neue Studie sieht einen direkten Zusammenhang zwischen dem Konsum frittierter Speisen und einem erhöhten Sterberisiko.

Egal ob wir ein Schnitzel herausbraten, Pommes zubereiten oder Meeresfrüchte in Panier hüllen - die Fritteuse scheint unser bester Freund zu sein, wenn es um den schnellsten Weg zu gutem Geschmack geht. Dass es nicht unbedingt gesund ist, Speisen in heißes Fett zu ertränken, ist den meisten Menschen natürlich bewusst.

Langzeitstudie

Wie ungesund frittierte Speisen tatsächlich sein können, zeigt nun eine neue Studie drastisch auf. In den USA haben Wissenschafter die Daten von mehr als 100.000 Frauen im Alter zwischen 50 und 79 analysiert. Diese hatten im Rahmen einer Frauengesundheitsinitiative in den 1990er Jahren zahlreiche Angaben zu Ernährung und Gesundheit gemacht. 2017 wurden neuerlich die Daten der Teilnehmerinnen erhoben.

Herz ist besonders gefährdet

So konnten die Forscher einen Zusammenhang zwischen dem regelmäßigen Konsum frittierter Speisen und einem erhöhten Sterberisiko herstellen. Wer im Schnitt mindestens eine entsprechende Mahlzeit pro Tag genoss, hatte ein um 12 % höheres Risiko, an einer Herzkomplikation zu sterben. Jene, die oft Frittiertes aßen, neigten außerdem zu weiteren negativen Angewohnheiten wie Bewegungsmangel und Rauchen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


30.01.2019

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