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Fast Food kann Krebsrisiko erhöhen

Lieber doch etwas gesundes.
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Auf fettige Burger und anderes Fast Food zu verzichten, kann die Gesundheit fördern. (ViChizh / Shutterstock.com)

Hand auf's Herz: Wie oft stillen Sie Ihren Heißhunger durch Fast Food? Vielleicht sollten Sie diese Angewohnheit überdenken: Zu den vielen negativen Auswirkungen von Fast Food zählt einer Studie zufolge auch ein erhöhtes Krebsrisiko.

Burger, Hot Dog, Kebap und Co. – In manchen Situationen kann es sehr schwer sein, diesen Versuchungen zu widerstehen. Nach neuen Erkenntnissen lohnt es sich aber, stark zu bleiben und die schnelle fettige Jause nur bei Ausnahmen zu sich zu nehmen. Denn in einer Studie wurde nun festgestellt, dass Fast Food das Risiko von Darmkrebs erhöht.

Wie Fast Food auf Krebsrisiko wirkt

Amerikanische Forscher haben eine Studie vorgelegt, die Auskunft über den Effekt von Fast Food auf unseren Körper gibt. Dabei haben die Wissenschafter in den USA lebende Afro-Amerikaner dazu aufgefordert, sich zwei Wochen lang nur von traditioneller afrikanischer Kost zu ernähren. Gleichzeitig mussten Südafrikaner amerikanisches Fast Food auf ihren Speiseplatz setzen. Das Ergebnis war eindeutig: Die afrikanische Ernährung war dem Darm weitaus zuträglicher.

Krebsrisiko bei Fast Food-Diät erhöht

Bei den amerikanischen Teilnehmern war nach dieser Ernährungsumstellung eine verstärkte Produktion der Fettsäure Butyrat festzustellen. Diese erfüllt im Körper wichtige Funktionen, mit denen das Darmkrebsrisiko gering gehalten wird. Die Südafrikaner hingegen wiesen nach der Fast Food-Diät weitaus mehr jener Darmbakterien auf, die ein erhöhtes Risiko auf Darmkrebs darstellen. Das heißt, dass regelmäßiges Fast Food das Darmkrebsrisiko steigert. Erstaunlich an diesen Erkenntnissen ist vor allem, wie schnell sich die Ernährungsumstellung auf die Teilnehmer ausgewirkt hat.

AUTOR


Michael Leitner
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Elisabeth Mondl


ERSTELLUNGSDATUM


19.05.2015

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