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Schnell erklärt: Was ist Dry January?

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Im "Dry January" sollen die Weingläser ausnahmsweise leer bleiben. (pixabay.com)

Der sogenannte "Dry January", salopp formuliert also der trockene Jänner, ist vor allem in Großbritannien eine populäre Herangehensweise, um Alkoholkonsum zu reduzieren.

Ein paar Mal im Jahr einen Schluck Alkohol zu viel zu erwischen, das dürfte zumindest in Bezug auf die körperliche Gesundheit kein großes Problem darstellen. Regelmäßig über den Durst zu trinken oder aber sich täglich ein bis zwei Gläser zu gönnen, kann aber gerade der Leber ganz schön zusetzen. Die negativen Konsequenzen übermäßigen Alkoholkonsums sind natürlich längst keine Neuigkeit mehr, auch dem Briten Liam Kelly war dies offensichtlich bewusst.

Ein bisschen nachdenken

Der damalige Student startete in den 1990er Jahren die Aktion "Dry January". Name ist dabei Programm, denn der Jänner sollte trocken, also vollkommen ohne Alkohol verbracht werden. In Großbritannien ist diese Idee vor allem in den letzten Jahren sehr populär geworden, mittlerweile gibt es sogar gezielte Kampagnen, die sich daran bedienen. Ziel ist, dass jeder über seine eigenen Trinkgewohnheiten ein bisschen reflektiert.

Therapeutische Hilfe

Bei einer richtigen Alkoholabhängigkeit ist der trockene Jänner mit Sicherheit ein edler Vorsatz, ganz ohne Hilfe ist er aber wohl nicht umzusetzen. Auch eine ausgewachsene Sucht ist nicht unbezwingbar, es wäre allerdings ratsam, therapeutische Betreuung zu Rate zu ziehen. Der "Dry January" ist in erster Linie wohl für jene ideal, die zwar nicht von einer Abhängigkeit betroffen sind, aber dennoch etwas zu regelmäßig zu tief ins Glas schauen.

Gefährliche Regelmäßigkeit

Erst vergangenes Jahr sorgte eine Studie für Aufsehen, wonach auch gemäßigter Alkoholkonsum auf Dauer schwere körperliche Schäden nach sich ziehen. Demnach sollte auch vom täglichen Gläschen Wein zum Abendessen Abstand genommen werden. Wer zumindest zwei alkoholfreie Tage pro Woche einlegt und nicht unbedingt jeden Samstag über die Stränge schlägt, muss sich im Normalfall aber keine Sorgen machen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


04.01.2017

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