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Diät-Softdrinks: Echte Dickmacher

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Light-Getränke lassen den Blutzucker dank künstlicher Süßstoffe ansteigen und machen so besonders hungrig. (Markus Mainka - Fotolia.com)

Softdrinks mit dem Zusatz "Zero" oder "Light" fördern dennoch Übergewicht und führen zu ungesundem Bauchfett.

Der Grund für die Gewichtszunahme: Künstliche Süßstoffe werden vom Körper als "echter" Zucker identifiziert, weil sie dem Körper vorgaukeln, er würde Zuckernachschub bekommen. Weil aber keine Kalorien zugeführt werden, folgen Heißhungerattacken. Zusätzlich könnten synthetische Süßstoffe außerdem den Hormonhaushalt durcheinanderbringen. So bekommen z.B. Mädchen, die regelmäßig Light-Getränke konsumieren, früher ihre Menstruation. Noch verheerender: Im Verlauf einer 10-jährigen Studie nahmen Diät- Softdrink-Liebhaber 8 cm an Bauchfett zu, mehr als 4-mal so viel wie diejenigen, die diese selten oder nie konsumierten.

Mehr Bauchfett bei stabilem Gewicht

Wissenschafter der University of Texas begleiteten für die Softdrink-Analyse über 700 Studienteilnehmer. Diese waren zu Beginn der Untersuchung mindestens 65 Jahre alt, wurden regelmäßig gewogen, gemessen und zu ihren Ernährungsgewohnheiten befragt. Manche der Diät-Softdrink-Konsumenten nahmen in diesem Zeitraum nicht an Körpergewicht zu, andere schon. Bei allen veränderte sich aber der Bauchumfang. Das interpretierten die Forscher so, dass Softdrinks mit künstlichen Süßstoffen das Körperfett umverteilen: Es lagert sich vermehrt um die inneren Organe in der Körpermitte an.

 

Fettansammlungen in der Körpermitte gelten als besonders gefährlich: Sie begünstigen Herz- Kreislauferkrankungen und Diabetes. Dieses Fett wird auch als viszerales oder intraabdominales Fett bezeichnet.

Auf alle Softdrinks weitgehend verzichten

Die Schlussfolgerung der Wissenschafter aus Texas: Softdrinks sind generell ungesund, egal ob in der regulären Zucker- oder der Diätversion. Ist "echter" Zucker anstatt Süßstoff enthalten, werden viele leere Kalorien aufgenommen und Übergewicht so begünstigt.

 

Diese Getränke sind laut Studie gesünder als Softdrinks:

  • Ungesüßter Kaffee Ungesüßter Kräuter-, Grün- und Schwarztee
  • Leitungswasser
  • (Mineral-)Wasser mit einem Schuss Fruchtsaft

 

Diät-Softdrinks sind summa summarum keine gute Alternative für Figurbewusste, so die Studienautoren: "Sie sind vielleicht frei von Kalorien, haben aber dennoch Konsequenzen."

AUTOR


Magdalena Eitenberger, MA
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Mag. Julia Wild


ERSTELLUNGSDATUM


30.03.2015

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