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Wie viel Durst verträgt die Biersaison?

Vor allem am Oktoberfest wird viel Bier getrunken.
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Wenn Bier im sinnvollen Maße genossen wird, hält es Vorteile für den Körer parat. (Kzenon / Shutterstock.com)

Das berühmte Oktoberfest in München inspiriert auch in Österreich zahlreiche größere wie kleinere Feste zur Nachahmung. Maßvoller Genuss vorausgesetzt ist Bier gesünder als man vermuten würde.

Im Süden Deutschlands öffnet dieser Tage auch heuer wieder das Oktoberfest seine Pforten. Dann wird München für einige Wochen zur Bierhauptstadt Europas, doch wer keinen großen Wert auf Originaltreue legt, kann getrost zuhause bleiben. Denn an kleineren nachempfundenen Festen kommt auch in Österreich praktisch keine Ortschaft vorbei, in lustiger Gesellschaft Bier zu trinken dürfte also für jeden umsetzbar sein.

Stressabbau gefördert

Aus medizinischer Sicht ist wie immer bei Alkohol vor allem die Menge entscheidend. Prinzipiell hat das Hopfengetränk einige unerwartete Vorteile zu bieten. So wurde etwa vor einigen Jahren in Frankreich festgestellt, dass Bier die Sauerstoffaufnahme verbessert. Eine niederländische Studie hingegen betonte den Wert des Inhaltsstoffes Resevatrol, das den Spiegel des guten HDL-Cholesterins steigen lässt.

Schönes Ritual?

Außerdem enthalten sind Stoffe, die den Stressabbau fördern und somit entspannend wirken. Bei manchen Diäten könnte Bier dank seinen wertvollen Vitalstoffen sozusagen als sinnvolle Nahrungsergänzung dienen. Sogar der Blutdruck kann gesenkt werden, wenn nicht mehr als ein halber Liter pro Tag konsumiert wird. Ganz abgesehen von diesen belegbaren Vorteilen kann ein entsprechend positiv besetztes Bierritual natürlich der Psyche guttun.

Nicht täglich

Übertreiben sollte man es aber nicht, schließlich schadet Alkohol nachweislich der Leber und den Nieren. Erst vor kurzem stellte eine Forschungsarbeit klar, dass schon mäßiger täglicher Konsum auf lange Sicht sehr schädlich sein kann. Mindestens zwei alkoholfreie Tage pro Woche sollte jeder mindestens einlegen.

Joggen für ein Glas

So lässt sich dann auch das Züchten eines Bierbauchs vermeiden. Alkohol ist für die Figur gleich in mehrfacher Hinsicht wenig förderlich. Aufgrund seines hohen Kaloriengehalts lässt er das Gewicht nach oben schellen, vor allem bei Frauen wird die Entstehung von Bauchfett gefördert. Um die Kalorien eines halben Liters Bier abzubauen, müsste eine Person mit durchschnittlichem Gewicht etwa 20 Minuten joggen gehen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGS-/
ÄNDERUNGSDATUM


16.09.2016 / 11.07.2019
QUELLEN
"Jungbrunnen Bier" von M. Walzl und M. Hlatky, erschienen im Verlagshaus der Ärzte, Wien 2010.

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