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Wie gefährlich ist das Aufschneiden einer Avocado?

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Bis die Avocado aufgeschnitten am Tisch liegt, muss die eine oder andere Hürde überstanden werden. (Fotolia)

Avocados sind großartig, darauf hat sich die Menschheit weitestgehend geeinigt. Das Aufschneiden der beliebten Frucht führt allerdings sehr häufig zu Schnittverletzungen.

Einst in erster Linie als Hauptbestandteil von Guacomole bekannt, haben sich die verschiedenen Vorzüge der Avocado längst herumgesprochen. Dank ihres angenehm milden Geschmacks ist sie im Salat ein ebenso gern gesehener Gast wie in einer warmen Hauptspeise. Auch bei Süßspeisen lassen sich immer mehr Kochbegeisterte zu Experimenten mit der grünen Frucht hinreißen.

Warnhinweise notwendig?

Doch obwohl uns die Avocado mit vielen gesunden Inhaltsstoffen versorgt, kann sie auf bizarre Weise ein Gesundheitsrisiko darstellen. Denn viele Menschen fügen sich bei der Zubereitung Schnittverletzungen zu. In Großbritannien fordert der renommierte Chirurg Simon Eccles nun sogar das Anbringen von Warnhinweisen am Lebensmittel. So müsse er in einem Londoner Krankenhaus nicht weniger als 4 Leute pro Woche behandeln, die sich beim Aufschneiden des grünen Obstes an der Hand verletzt hätten. Unter Kollegen wird bereits von der "Avocado-Hand" gesprochen.

Auf den Kern achten

Vielen macht offensichtlich der große Kern zu schaffen, der in der Mitte der Frucht thront. Dieser ist sehr glatt und lässt so manches scharfe Messer abrutschen. Prinzipiell ist die wohl verbreitetste Art, Avocados aufzuschneiden, in Ordnung. Dabei hält man die Frucht in einer Hand, während man mit der anderen mit einem stumpfen Streichmesser langsam am Kern entlang einschneidet. So kann die Avocado geteilt, geschält und schließlich weiterverarbeitet werden. 

Viele Inhaltsstoffe

Eine sicherere aber ebenso effiziente Methode hat sich bislang noch nicht etabliert. Wer ein wenig aufpasst, sollte das vermeintlich gefährliche Schneiden aber ganz gut überstehen und kann anschließend von den Vorteilen der Avocado profitieren. Dazu zählen Vitamine und Mineralstoffe ebenso wie ungesättigte Fettsäuren. Der grünen Frucht wird nachgesagt, dass sie unter anderem den Cholesterinspiegel reduzieren und Bluthochdruck senken kann.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


12.05.2017

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