×

Abnehmen mit Gehirnstimulation

Dank Gehirnsimulation weniger essen.
Diesen Artikel mit Freunden teilen
Die Studienergebnisse bescheinigen eine verminderten Appetit nach Gehirnstimulation. (Yuriy Maksymiv / Shutterstock.com)

Fällt es Ihnen auch schwer abzunehmen? Bisher galt: Ohne Disziplin, kein Erfolg! Wissenschafter haben einen Weg gefunden, mittels Hirnstimulation sowohl den Appetit als auch die täglich zugeführte Kalorienmenge zu reduzieren.

Das sogenannte "Areal 46", lokalisiert in der Großhirnrinde, ist für die Regulation von Appetit und Nahrungsaufnahme zuständig. Lübecker Wissenschafter haben im Rahmen einer Studie bei 14 Probanden genau dieses Areal elektrisch stimuliert und als Folge eine um 14 % verringerte Kalorienzufuhr und einen generell verminderten Appetit festgestellt. Daraus ergibt sich, den Studienleitern nach, eine völlig neue Behandlungsmöglichkeit von Übergewicht – Und das gänzlich ohne schweißtreibenden Sport oder Diäten. Ein Traum vieler scheint damit in greifbare Nähe zu rücken.

Wenn üppige Buffets an Reiz verlieren

Die Wissenschafter rund um Dr. Kerstin Oltmanns haben zur Erlangung dieser Erkenntnisse eine Studie mit 14 jungen Männern mit einem BMI (Body Mass Index) zwischen 20 und 25 – das entspricht dem Normalgewicht – durchgeführt. Die Probanden wurden in 2 Gruppen geteilt und ihre Gehirne in einem Zeitraum von 8 Tagen täglich – je nach Gruppe – tatsächlich oder nur scheinbar stimuliert. Parallel dazu bat man sie am ersten und letzten Studien-Tag von einem Test-Buffet ohne Limitierung zu essen.

 

Das Ergebnis ist erfolgsverheißend: Während die Placebo-Gruppe in beiden Fällen dieselbe Kalorienmenge zu sich nahm, verringerte sich die jener Probanden, deren Gehirn täglich stimuliert wurde, um 14 %. Außerdem mussten sich die Probanden einem "Selbsteinschätzungs-Appetit-Test" unterziehen und auch hier zeigte sich, dass jene Personen, deren Gehirn stimuliert wurde, nach 1 Woche weniger Appetit hatten als vor der Behandlung.

AUTOR


Alexander Petz
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Elisabeth Mondl


ERSTELLUNGSDATUM


29.08.2014

Cookie-Informationen zu dieser Website


Wir verwenden Cookies zur Bereitstellung von gesund.at, für nutzerfreundliche Features und Social-Media-Funktionen, um Zugriffe zu analysieren, relevante Inhalte vorzuschlagen und gemeinsam mit unseren Werbepartnern auf das Surfverhalten abgestimmte Werbeanzeigen einzublenden. Hier können Sie alle zustimmungspflichtigen Cookies akzeptieren oder ablehnen:


oder weitere Informationen in unserer Cookie-Richtlinie einsehen. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen. Informationen zu den Auswahl- und Kontrollmöglichkeiten und zur Ausübung des Widerrufs- oder Widerspruchsrechtes finden Sie in unserer Datenschutzinformation.

Bitte beachten Sie, dass manche Cookies für den reibungslosen Betrieb von gesund.at unerlässlich sind. Solange Sie zustimmungspflichte Cookies nicht akzeptiert haben, werden nur solche Cookies gesetzt, die erforderlich sind, um die reibungslose Nutzung von gesund.at zu ermöglichen. Diese dienen nicht dazu, personenbezogene Daten zu sammeln und werden von Ihrer Zustimmung unabhängig verwendet.

Information zur Datenverarbeitung in Drittstaaten
Die Informationen werden durch Partner und Anbieter ggf. auch in Drittstaaten (z.B. USA) verarbeitet. Damit besteht das Risiko, dass keine Datenschutz-Aufsichtsbehörde besteht und Betroffenenrechte u.U. nicht durchgesetzt werden können. Mit deiner Einwilligung erklärst du dich ungeachtet dessen mit der Verarbeitung deiner Daten in Drittstaaten einverstanden.