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16:8-Diät: Funktioniert das Fasten wirklich?

Macarons und Uhr als Symbol für die 16:8-Diät.
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Selbst Kalorienbomben wie etwa süße Macarons sind bei der 16:8-Diät möglich, aber nur solange die Uhrzeit stimmt. (makistock/Fotolia)

Acht Stunden lang darf man essen, was man will, muss den restlichen Tag aber fasten. Kann man mit der 16:8-Diät wirklich abnehmen?

Vermeintliche Wunder-Diäten erleben nicht zuletzt dank des Internets eine gewisse Renaissance. Immer wieder wollen uns selbsternannte Experten weismachen, dass man mit den allereinfachsten Methoden innerhalb kürzester Zeit sein Körpergewicht reduzieren kann. Für ihren sehr pragmatischen Ansatz wird aktuell die sogenannte 16:8-Diät gefeiert.

Alles essen, lange fasten

Die kryptisch anmutenden Zahlen beschreiben dabei die vorgegebene Stundenaufteilung des Tages. 8 Stunden pro Tag, oftmals zwischen 12 und 20 Uhr, dürfen Anhänger der Diät essen was sie möchten. Die restliche Zeit des Tages – von der die meisten Menschen etwa die Hälfte schlafend verbringen – muss allerdings auf Nahrung verzichtet werden. Einzig Wasser oder andere kalorienfreie Getränke dürfen in dieser Phase konsumiert werden.

Alles wird gut!

An einer Universität in Chicago haben Forscher die Effektivität der Methode untersucht. 23 übergewichtige Versuchsteilnehmer wurden 12 Wochen lang auf die 16:8-Diät gesetzt. Die Ergebnisse waren durchaus positiv, denn die Teilnehmer verloren im Schnitt  3 % ihres Körpergewichts, nahmen in der Diätphase wesentlich weniger Kalorien zu sich als sonst und auch die Blutdruckwerte verbesserten sich.

Was passiert nach der Diät?

Die Forscher zeigten sich anhand der Studie durchaus optimistisch, was die generellen Erfolgsaussichten einer 16:8-Diät betrifft. Ob der Gewichtsverlust nachhaltig sein kann, werden allerdings erst mögliche Langzeit-Untersuchungen zeigen. Prinzipiell spricht, sofern ausreichende Disziplin vorhanden ist, erstmal recht wenig gegen den Ansatz. Wer mit der Diät aufhören und das erreichte Wunschgewicht halten möchte, wird seine Ernährung aber dennoch etwas umstellen müssen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


21.06.2018

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