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Sex: Wenn im Bett nichts mehr läuft

Frau ist frustriert, weil sie mit ihrem Mann keinen Sex mehr hat
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Wenn das Liebesleben brach liegt, kann das für eine Beziehung sehr belastend sein. (fizkes / Shutterstock.com)

Bei einer langjährigen Beziehung ist es nicht unüblich, dass Sex im Laufe der Zeit seltener wird. Wenn die Lust aber vor allem bei einem der Partner stark zurückgeht, kann das verschiedene Ursachen haben.

Sexualität zählt zweifelsohne zu den wichtigsten Elementen in den meisten Beziehungen. Dabei ist bei vielen Paaren eine deutliche Entwicklung zu erkennen, denn so viel Sex wie zu Beginn der Liebe haben nach einigen Jahren nur noch die wenigsten. Solange beide Partner zufrieden sind, sollte das eigentlich keine Rolle spielen. Doch wenn die Lust bei einer Person stärker zurückgeht, wird es problematisch.

Stress als Ursache

Auslöser für einen eher zurückhaltenden Sexualdrang kann es verschiedene geben. Einer der Erzfeinde eines erfüllten Liebeslebens ist Stress, egal ob in der Arbeit oder im Privatleben. Wenn es im Job drunter und drüber geht oder das Paar gerade zum ersten Mal ein Kind bekommen hat, stellt dies eine starke nervliche Belastung dar. Kritisch ist, dass in Beziehungen dann zwar meist noch viel gesprochen wird, der jeweilige Partner oder gar dessen Attraktivität aber nur noch selten ein Thema ist.

Körperliche Gründe eher selten

Kommt es zu einem auffälligen Rückgang der Lust sollte zunächst dennoch der Hausarzt besucht werden, da es in einigen Fällen auch körperliche Gründe dafür geben kann. Insbesondere bei Schilddrüsen- oder anderen hormonellen Erkrankungen ist dies als typisches Symptom zu beobachten. Können körperliche Ursachen ausgeschlossen werden, dürften die Gründe für weniger Lust in der Psyche begraben liegen.

Humor ist wichtig

Den lustlosen Partner immer wieder mit Reizwäsche zu verführen, ist dabei ein eher ungeeignetes Gegenmittel. Unter Umständen könnte das den Druck erhöhen und die Problematik damit sogar verschlimmern. Stattdessen müssen die tiefer liegenden Ursachen erkannt und so gut wie möglich behandelt werden. Eine Paartherapie ist vielleicht ein sinnvoller Schritt, ist aber bei weitem nicht immer notwendig. Vieles lässt sich bereits durch ein gutes, offenes Gespräch klären, das möglichst humorvoll geführt werden sollte.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


05.07.2016

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