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Orgasmus: Unterschiede zwischen Mann und Frau

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Rein biologisch gibt es beim Orgasmus keine großen Unterschiede zwischen den beiden Geschlechtern. (Antonioguillem - Fotolia.com)

Wie genau sich der Orgasmus des jeweils anderen Geschlechts anfühlt, wird uns naturgemäß für immer ein Rätsel bleiben. Die Wissenschaft gibt aber zumindest ein bisschen Aufschluss über die Unterschiede.

So glühend der Feminismus auch vorangetrieben wird, eine wirkliche Gleichberechtigung ist bis heute nicht gegeben. Das bezieht sich keineswegs nur auf die Arbeitswelt, auch in Sachen Liebesleben müssen Frauen oft zurückstecken. Statistiken belegen, dass sie beim heterosexuellen Geschlechtsverkehr nur zu 69% zum Orgasmus kommen, Männer hingegen haben eine satte Höhepunkt-Rate von 95% aufzuweisen.

Lieber gleichgeschlechtlich?

Weitaus vielversprechender ist für Frauen der gleichgeschlechtliche Sex, hier ist der Orgasmus um 12% wahrscheinlicher als beim heterosexuellen Verkehr. Bei Männern hingegen spielt die sexuelle Orientierung bei der Erfolgswahrscheinlichkeit kaum eine Rolle. Zumindest dürfen Vertreter des weiblichen Geschlechts ihren Höhepunkt aber länger genießen, dauert er bei ihnen doch im Schnitt zirka 20 Sekunden. Bei den meisten männlichen Konterparts hat sich die sinnliche Explosion dagegen spätestens nach 10 Sekunden schon wieder erledigt.

Kaum Unterschiede

Abgesehen von diesen statistischen Auffälligkeiten halten sich die Unterschiede aber stark in Grenzen. In einer neueren Untersuchung wurden junge Menschen gefragt, wie sie ihren Orgasmus bezeichnen würden. Dabei wurden von Männern und Frauen praktisch die selben Wörter verwendet, so gesehen dürfte das Gefühl sehr ähnlich sein. Rein biologisch ist der Höhepunkt bei beiden Geschlechtern relativ gleich. Beim Sex stimuliert das Hirn eine stärkere Durchblutung, der Herzschlag erhöht sich, die Atmung wird intensiver.

Andere Faktoren wichtiger

Während der Erregung sind die Gehirnaktivitäten bei Mann und Frau sehr unterschiedlich, beim Orgasmus selbst aber sind sie praktisch ident. Auch der Effekt unmittelbar danach ist derselbe: Aufgrund der Hormone werden wir relativ schnell müde. Die Qualität des Orgasmus bzw. des Sex an sich ist also in erster Linie nicht vom Geschlecht abhängig, wesentlich entscheidender sind anatomische sowie psychologische Faktoren.

Video: Unterschiede beim Orgasmus

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


25.07.2017

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