×

Kleiner Bauch, große Liebe

Image Error
Diesen Artikel mit Freunden teilen
Zumindest bei der langfristigen Partnerwahl ist ein kleines Bäuchlein für Männer offensichtlich ein Vorteil. (Anastasia - Fotolia.com)

Ein durchtrainierter, muskulöser Körper gilt weitestgehend als das gängige Schönheitsideal für den Mann. Zumindest wenn es um langfristige Beziehungen geht, scheint ein kleines Bäuchlein aber nicht zu schaden.

Mit Diskussionen über die Bedenklichkeit der heutigen Schönheitsideale kann man Bücher füllen. Zumeist steht in diesem Zusammenhang das weibliche Geschlecht im Fokus, schließlich sorgt die steigende Zahl an Magersucht-Fällen bei Mädchen regelmäßig für Aufruhr. Es reicht aber der gelegentliche Besuch eines Fitnesscenters aus, um zu erkennen, dass auch Männer immer mehr zu Extremen neigen.

Attraktiver Muskelpack

Den größten Bizeps des Viertels zu haben scheint ein erstrebenswertes Ziel zu sein. Solange es um kurzfristige Liebesabenteuer geht, kommt dies bei heterosexuellen Frauen auch tatsächlich sehr gut an. In einer aktuellen Umfrage geben diese an, möglichst muskulöse Männerkörper sexuell besonders attraktiv zu finden. Bei langfristigen Beziehungen scheint allerdings ein kleines Bäuchlein bevorzugt zu werden.

Inneren Werte zählen

Demnach haben Frauen bei leichtem Übergewicht ihres Partners weniger Angst davor, von diesem betrogen zu werden. Männer mit einem kleinen Makel werden außerdem als entspannter und charakterlich gefestigter eingeschätzt. Bei einer langfristigen Beziehung fallen diese inneren Werte für viele Menschen wesentlich stärker ins Gewicht als die optischen Faktoren. Ein interessantes Detail ist auch, dass Frauen bei besonders attraktiven Männern gewisse Hemmungen verspüren.

Kaum Aussagekraft?

Die vermeintliche Makellosigkeit des Gegenübers lässt viele offenbar dazu neigen, die eigenen optischen Nachzüge verstärkt wahrzunehmen. Durchgeführt wurde die Umfrage übrigens im Rahmen einer Fernsehsendung, die Teilnehmerzahl hielt sich in überschaubaren Grenzen. Insofern ist die Aussagekraft zwar zu hinterfragen, allerdings haben schon frühere Untersuchungen zu der Thematik eine ähnliche Tendenz ergeben.

Gesundheitlich wenig förderlich

Adipositas, also starkes Übergewicht, wird allerdings auch in langfristigen Beziehungen als negativer Faktor empfunden. Aus Gesundheitssicht ist das "Antrainieren" eines kleinen Bäuchleins ohnehin nicht zu empfehlen. Chronisches Übergewicht geht in den meisten Fällen mit schweren körperlichen Folgen einher, die Entwicklung von Diabetes ist dafür das bekannteste Beispiel.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


25.07.2017

Cookie-Informationen zu dieser Website


Wir verwenden Cookies zur Bereitstellung von gesund.at , für nutzerfreundliche Features und Social-Media-Funktionen, um Zugriffe zu analysieren, relevante Inhalte vorzuschlagen und gemeinsam mit unseren Werbepartnern auf das Surfverhalten abgestimmte Werbeanzeigen einzublenden. Hier können Sie alle zustimmungspflichtigen Cookies akzeptieren oder ablehnen:


oder weitere Informationen in unserer Cookie-Richtlinie einsehen. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen. Informationen zu den Auswahl- und Kontrollmöglichkeiten und zur Ausübung des Widerrufs- oder Widerspruchsrechtes finden Sie in unserer Datenschutzinformation.

Bitte beachten Sie, dass manche Cookies für den reibungslosen Betrieb von gesund.at unerlässlich sind. Solange Sie zustimmungspflichte Cookies nicht akzeptiert haben, werden nur solche Cookies gesetzt, die erforderlich sind, um die reibungslose Nutzung von gesund.at zu ermöglichen. Diese dienen nicht dazu, personenbezogene Daten zu sammeln und werden von Ihrer Zustimmung unabhängig verwendet.