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Kondome sollen vor Krankheit warnen

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Forschung: Kondome sollen bei Kontakt mit Geschlechtskrankheiten zu leuchten beginnen (Pixabay.com)

Gag oder geniale Idee: 3 britische Schüler forschen an Kondomen, die beim Kontakt mit Viren und Bakterien zu leuchten beginnen.

An der Oberfläche der Kondome sollen sich Moleküle befinden, die sich beim Geschlechtsverkehr an bestimmte Bakterien und Viren heften. Dadurch wird das Präservativ im Dunkeln in unterschiedlichen Farben zum Fluoreszieren gebracht. In welchen Farben haben die Jungforscher bereits festgelegt: Blau für Syphilis, Lila für HPV, Gelb für Herpes und Grün für eine Chlamydien-Infektion.

Schutz vor Geschlechtskrankheiten

Den Schülern der Isaac Newton Academy in Illford (GB) geht es bei ihrem Projekt, das mit dem diesjährigen Teen-Tech-Preis in der Kategorie "Gesundheit" ausgezeichnet wurde, in erster Linie darum, auf die Übertragung von sexuellen Erkrankungen (sexually transmitted infections) aufmerksam zu machen - und dass nur das Kondom zuverlässig vor einer Ansteckung schützt.

 

Doch dieses Faktum hat sich scheinbar noch nicht wirklich herumgesprochen: Laut Meinungsforschungsinstitut Market haben rund 1/5 der österreichischen Männer 2014 angegeben, beim Kontakt mit einem neuen Sexpartner kein Kondom zu verwenden. Diese Sorglosigkeit kann krank machen: Wie Berichte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigen, treten in der Altersgruppe der 19- bis 49 Jährigen jährlich rund 448 Millionen Neuinfektionen mit sexuell übertragbaren Erkrankungen wie Syphilis, Gonorrhoe, Chlamydien und Trichomonaden auf.

AUTOR


Anna Sophie Musier


ERSTELLUNGSDATUM


25.06.2015
QUELLEN
Mandell, Douglas, and Bennett's Principles and Practice of Infectious Diseases, John E. Bennett, Elsevier, 7. Auflage, 2015

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