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Einhorn-Video für nachhaltige Kondome

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Im Video werden die nachhaltigen Kondome mit Einhorn-Verkleidung beworben. (Screenshot Youtube)

Das deutsche Start-Up-Unternehmen Einhorn möchte nachhaltige Kondome zu einem fairen Preis produzieren. Um das Projekt zu finanzieren, zeigen sich die Gründer im Einhorn-Kostüm auf YouTube.

Das Konzept scheint aufzugehen: Über 69.000 Euro spendeten Einhorn-Begeisterte innerhalb weniger Tage. Die Mindestfinanzierungsgrenze wurde bereits überschritten, das Projekt kann umgesetzt werden. Auf YouTube erklären zwei bärtige Typen im flauschigen Einhorn-Outfit, was bei der Kondomherstellung bisher schief läuft und was sie besser machen wollen: 500 verschiedene Geschmacksrichtungen (z.B. Single-Malt on the Rocks), maßgeschneiderte Größen und eine "Natur"-Verpackung in einer Ananas - diese Versprechen sind natürlich nur Marketing-Gag. Was können Einhorn-Kondome wirklich?

Kondom-Video

Faire und nachhaltige Produktion

Kondome werden meist aus Kautschuk hergestellt, das umweltschädlich angebaut und geerntet wird. Auch eine faire Bezahlung der Arbeiter in Kondom-Firmen ist nicht gesichert, das Produkt jedoch für den Endverbraucher sehr teuer.

 

Einhorn möchte es besser machen, und wirbt im YouTube Video damit. Die Kondome sollen zukünftig in Malaysia unter Einhaltung strenger europäischer Qualitäts-Standards produziert werden. Deshalb werden Einhorn-Kondome genauso sicher vor Schwangerschaft und Geschlechtskrankheiten wie HIV oder Syphilis schützen wie andere Kondome auch. Die Umwelt soll aber weniger belastet werden.

Schickere Verpackung, moderner Verkauf

In Chips-Tüten aus Papier mit peppigem Einhorn-Logo werden die Kondome geliefert. In Geschäften sind sie nicht erhältlich. Dort sei der Einkauf von Kondomen zwischen Tampons und Schwangerschaftstests sowieso zu peinlich, finden die Hersteller. Die Einhorn-Kondome werden in leicht zu öffnenden Verpackungen geschickt, was die Anwendbarkeit erleichtern soll. Durch den ausschließlichen Verkauf im Internet werden die Kosten für den Verbraucher niedrig gehalten. Die Hälfte des Umsatzes soll an soziale Projekte gehen, z.B. Sex-Aufklärung an Schulen.

AUTOR


Magdalena Eitenberger, MA
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Elisabeth Mondl


ERSTELLUNGS-/
ÄNDERUNGSDATUM


12.02.2015 / 09.05.2019

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