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Schlechte Ehe, krankes Herz?

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Eine glückliche Ehe hält uns gesund, aber Dauer-Streit schwächt das Herz. (Pixabay.com)

Eine unglückliche Ehe belastet nicht nur psychisch, sondern löst auch Herzerkrankungen aus. Besonders bei älteren Menschen und Frauen wird das Herz geschwächt, wenn die Partnerschaft bekümmert.

Vergangene Studie beschäftigten sich mit der Gesundheit von Singles und verglichen diese mit verheirateten Paaren. Wichtiger als der Beziehungs-Status selbst, dürfte aber laut neuersten Erkenntnissen die Qualität einer Ehe oder Partnerschaft sein. Bei unglücklich Verheirateten treten Bluthochdruck und verstopfte Arterien deutlich häufiger auf. Diese Vorerkrankungen können das Herz belasten und zu Herzinfarkt führen. Im schlimmsten Fall ist es medizinisch tatsächlich möglich, an einem gebrochenen Herzen zu sterben. Paartherapie kann Beziehung und Herz helfen.

Beziehungsglück für ein gesundes Herz

Die Wissenschafter der University of Michigan (USA) untersuchten insgesamt 459 Frauen und 739 Männer, die verheiratet waren. Die Studienteilnehmer waren zwischen 57 und 85 Jahre alt. Je unglücklicher die Befragten in ihren Beziehungen waren, desto höher war die die Wahrscheinlichkeit einer Herzerkrankung. Mit zunehmendem Alter verschlimmerte sich der Zustand.

 

Übrigens: Die Vermeidung offen ausgetragener Konflikte schützt das Herz nicht. Wer in einer Ehe still leidet, kann genauso erkranken wie ein Partner, der täglich streitet. Es geht hier nicht um alltägliche kleine Reibereien, weil der andere vergessen hat, den Geschirrspüler auszuräumen oder die Milch mitzubringen. Wenn die Beziehung insgesamt zufrieden macht und Sie sich von Ihrem Partner wertgeschätzt und geliebt fühlen, hält Ihr Herz sicherlich kleine Diskussionen aus.

Paartherapie für ein gesundes Herz

Wenn Sie sich dahingegen in Ihrer Ehe dauerhaft unglücklich fühlen, sollten Sie aktiv werden. Offene Kommunikation ist die Basis für eine gute Ehe. Ist diese nicht möglich, kann eine Psychotherapie helfen, Beziehungs-Probleme zu analysieren und zu lösen.

AUTOR


Magdalena Eitenberger, MA
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Elisabeth Mondl


ERSTELLUNGSDATUM


17.02.2015

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