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Kuscheln ist der Erzfeind des Winterblues

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Intensive Kuscheleinheiten können zu jeder Jahreszeit die Stimmung heben. (Dean Drobot - Shutterstock.com)

Die kälteren Zeiten des Jahres bringen nicht nur niedrigere Temperaturen, sondern sorgen bei vielen Menschen auch für den berüchtigten Winterblues. Dagegen ist Kuscheln die beste Medizin.

Obwohl man sich beim Smalltalk auf der Straße gerne über die Eiseskälte beschwert, ist es im Winter eigentlich in erster Linie der Lichtmangel, der uns zu schaffen macht. Denn durch die vergleichsweise Dunkelheit wird unter anderem die Produktion von Glückshormonen gehemmt, der gefürchtete Winterblues ist bei vielen die Folge. Schon im Herbst sind einige Leute von der sogenannten saisonalen Depression betroffen, die eben nur in den kälteren Jahreszeiten auftritt.

Näherrücken

Dagegen gibt es verschiedenste Maßnahmen und Hausmittel, die je nach Schwere der seelischen Verstimmung unterschiedlich effektiv sind. Experten weisen nun aber vermehrt daraufhin, dass vor allem eine einfache Methode hilfreich sein kann: Kuscheln. Schnappen Sie sich einfach Ihren Partner und überreden ihn zu einer intensiven Kuscheleinheit. Das setzt einen komplexen Ablauf frei, in dessen Folge Hormone ausgeschüttet und Neurotransmitter gebildet werden.

Eine Massage bitte

All das führt zu einem regelrechten Gewinn in Sachen körperlichen sowie psychischen Wohlgefühl. Wir beruhigen uns so sehr, dass die Herzfrequenz abnimmt und die Atmung flacher wird. Ein Berührungsmarathon ist gar nicht notwendig, schon eine 10minütige Massage kann einen gebrauchten Tag ordentlich aufpeppen. Dabei sollte dem Kuscheln ganz bewusst Raum gegeben werden, körperliche Nähe muss nicht immer ein sexuelles Vorspiel sein.

Kuschlige Freundschaft

Wer gerade keinen Partner zur Hand hat, findet vielleicht innerhalb der Familie einen körperlichen Trostspender. Ein geschwisterlich geliebtes Schwesterchen oder der herzige Papa bieten, gutes Verhältnis vorausgesetzt, auch einmal eine wortwörtliche Schulter zum Anlehnen. Hund und Katze verstehen sich eigentlich von selbst, aber auch unter guten Freunden darf gerne mal gekuschelt werden. Es muss ja nicht immer gleich eine Massage sein, aber einen vertrauten Mitmenschen für ein paar Minuten in die Arme zu nehmen, kann die Stimmung sicherlich heben. Und ja, das gilt auch für Männer.

Ein bisschen Sport darf sein

Ist man der totalen Einsamkeit verfallen, muss leider ein Kuschelersatz gefunden werden. Denn sich selbst die Schultern zu kraulen oder den Popo zu streicheln, löst leider keinen stimmungshebenden Prozess aus. Gute Möglichkeiten, um ganz alleine die Laune zu verbessern, sind zusätzliche Lichtquellen, Wechselduschen oder angenehme Musik. Ebenfalls richtig effektiv ist eine Einheit Outdoor-Sport, wie etwa eine gejoggte Runde im Park.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


24.11.2016

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