×

Wenn das geteilte Bett zu halbem Schlaf führt

Frau verzweifelt am schnarchenden Mann und vergräbt sich im Kissen
Diesen Artikel mit Freunden teilen
Ein schnarchender Bettgefährte kann ein sehr effektiver Schlafräuber sein. (detailblick-foto - Fotolia.com)

Ein unruhiger Partner im Bett ist bei vielen Menschen der Hauptgrund für teils starke Schlafprobleme. In unterschiedlichen Räumen zu schlafen sollte aber nur die letzte Konsequenz sein.

Wenn die Nacht unruhig verläuft, steht der nächste Tag schon einmal unter keinem guten Stern. Denn ein tiefer, ruhiger Schlaf ist absolut essentiell, um uns bei Laune zu halten, auch der Zustand unseres Körpers ist von einer ordentlichen Schäfchenstunde abhängig. Einer britischen Umfrage zufolge könnte dabei ausgerechnet unser Lieblingsmensch ein Problem darstellen. Denn immerhin 29% der Befragten gaben an, wegen ihres Partners regelmäßig schlecht zu schlafen.

Schlimme Folgen

Ganz gleich ob der Lebensgefährte schnarcht, ein wenig herumzappelt oder einfach später ins Bett geht, unser Schlaf leidet unter dieser Unruhe. Eigentlich ist das fatal, schließlich wird Schlafmangel mit drastischen gesundheitlichen Folgen in Verbindung gebracht. Depressionen, Herzkrankheiten und Schlaganfall sollen dadurch gefördert werden, auch die Haut leidet darunter. Wenig überraschend ist auch die Scheidungsrate bei jenen Ehepaaren höher, wo mindestens einer der Partner Schlafprobleme hat.

Lösungen finden

All das steht also am Spiel, dennoch muss man keinen Aufruf zu getrennten Betten starten. Denn dicht aneinander gekuschelt einzuschlafen und neben dem Liebsten aufzuwachen, ist für viele Menschen fast unverzichtbar. Umso wichtiger ist es, auf kleine Probleme individuell zu reagieren. Wenn der Partner sein Schnarchen nicht in den Griff bekommt, kann man es beispielsweise mit Ohrstöpsel probieren. Oder Sie versuchen, mit leiser Musik im Ohr einzuschlafen, auch das tut vielen Leuten gut.

Rhythmus respektieren

Ein weniger offensichtliches aber viel häufigeres Problem sind unterschiedliche Schlafgewohnheiten. Der passende Lebensrhythmus sieht bei allen Menschen ein bisschen anders aus, daher ist es gut möglich, dass ein Paar in diesem Bereich keinen Konsens findet. In solchen Fällen kann die jeweilige Nachteule einfach ein bisschen länger aufbleiben und beim Schlafengehen Rücksicht auf den Partner nehmen. Das könnte etwa so aussehen, dass im Schlafzimmer nur noch ein schwaches Licht angemacht wird und man versucht, möglichst leise ins Bett zu kriechen.

Verständnis zeigen

Wenn man hingegen regelmäßig nachts von kleinen Bewegungen des Partners geweckt wird, sind eventuell getrennte Matratzen eine Lösung. Gegen Uneinigkeiten bei der Temperatur des Schlafzimmers könnte wiederum die Verwendung mehrerer Decken helfen. Ist dem einen Partner schon warm genug, kann der andere einfach eine zusätzliche Decke nehmen anstatt den Raum aufzuheizen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


15.11.2016

Cookie-Informationen zu dieser Website


Wir verwenden Cookies zur Bereitstellung von gesund.at, für nutzerfreundliche Features und Social-Media-Funktionen, um Zugriffe zu analysieren, relevante Inhalte vorzuschlagen und gemeinsam mit unseren Werbepartnern auf das Surfverhalten abgestimmte Werbeanzeigen einzublenden. Hier können Sie alle zustimmungspflichtigen Cookies akzeptieren oder ablehnen:


oder weitere Informationen in unserer Cookie-Richtlinie einsehen. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen. Informationen zu den Auswahl- und Kontrollmöglichkeiten und zur Ausübung des Widerrufs- oder Widerspruchsrechtes finden Sie in unserer Datenschutzinformation.

Bitte beachten Sie, dass manche Cookies für den reibungslosen Betrieb von gesund.at unerlässlich sind. Solange Sie zustimmungspflichte Cookies nicht akzeptiert haben, werden nur solche Cookies gesetzt, die erforderlich sind, um die reibungslose Nutzung von gesund.at zu ermöglichen. Diese dienen nicht dazu, personenbezogene Daten zu sammeln und werden von Ihrer Zustimmung unabhängig verwendet.