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Pflanzliche Wirkstoffe bei lästigem Sommerschnupfen

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Die Blüten des schwarzen Holunders machen gemeinsam mit anderen Heilpflanzen Schnupfen rasch den Gar aus.

Viele kennen das Problem: wechselhafte Temperaturen, Klimaanlagen und Co. sorgen in den (Vor-)Sommermonaten für eine laufende Nase und verstopfte Nebenhöhlen. Zur sanften Behandlung ganz ohne Chemie können Präparate aus verschiedenen Heilkräutern wahre Wunder wirken.

Wer sich (noch) keine Erkältung eingefangen hat, kann z.B. mit einer Kombination von Vitamin C und Zink vorsorgen - wen es bereits erwischt hat, braucht nicht gleich zu starken Medikamenten greifen: Die Zusammenführung von den Heilpflanzen Schlüsselblume, Gelber Enzian, Schwarzer Holunder, Sauerampfer und Eisenkraut verkürzt die Dauer des Schnupfens und hilft dabei, die Atemwege von Schleim zu befreien. Die Phytotherapeutika sind gut verträglich und wirken effektiv.

Schleimlösend und entzündungshemmend

Die Wirkstoffe der Schlüsselblume lösen den bei Schnupfen festsitzenden Schleim in den Atemwegen und sind gleichzeitig hervorragende Entzündungshemmer. Sie bekämpfen außerdem Viren und Bakterien - also die Ursachen von Schnupfennase und Co. Gelber Enzian hat ebenfalls schleimlösende Eigenschaften, genauso wie die Blüten des schwarzen Holunders. Sauerampfer und Eisenkraut stärken das Immunsystem, wirken antibakteriell, schleimlösend sowie entzündungshemmend.

Endlich wieder frei durchatmen

Die Kombination der Heilpflanzen löst zähen, festsitzenden Schleim. Die Entzündung der Nasenschleimhaut geht zurück, die Schleimhaut schwillt ab. Die Nebenhöhlen öffnen sich, der unangenehme Druckkopfschmerz lässt nach. Außerdem wird die Gefahr bakterieller Superinfektionen gemindert. Die Selbstreinigungskraft der Atemwege funktioniert wieder und die Erkältung heilt schneller aus.

AUTOR


Mag. Julia Wild


ERSTELLUNGS-/
ÄNDERUNGSDATUM


13.05.2016 / 14.03.2019
QUELLEN
R. Länger/W. Kubelka: Phytokodex. Pflanzliche Arzneispezialitäten in Österreich. Krause und Pachernegg GmbH, Verlag für Medizin und Wirtschaft, Gablitz/Wien, 2001/2002

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