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Instagram-Trends: Thigh-Brow gegen Toblerone-Tunnel

Frau besucht auf ihrem Handy Instagram, wo die Trends Toblerone-Tunnel oder
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Auf Instagram wird zwei neuen Trends aktuell besonders viel digitale Aufmerksamkeit geschenkt. (Sondem / Fotolia)

Zwei aktuelle Beauty-Trends auf Instagram spiegeln die Diskussion um Körperideale wieder.

Instagram-Trends haben oftmals eine geringe Halbwertszeit, sorgen aber in ihrer kurzen Lebensspanne gerne mal für Kopfschütteln. Vor fünf Jahren hat der als Thigh-Gap bezeichnete Oberschenkelspalt starke Diskussionen um die Körperideale der heutigen Zeit ausgelöst. Wie stark die Fronten im Duell zwischen Magerwahn und Body Positivity verhärtet sind, zeigen die zwei neuesten Trends.

Schoko zwischen den Oberschenkeln

Auf der einen Seite des Boxringes finden wir den Toblerone-Tunnel. Darunter versteht der gepflegte Instagram-User jenes Dreieck, das bei besonders schlanken Menschen zwischen Bikinihöschen und Oberschenkel zu sehen ist. Je dünner man ist, umso größer wird der "Tunnel", der viele offensichtlich an die bekannte Schweizer Schokoladenmarke erinnert.

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Die Sitzfalte am Schenkel

Dagegen möchte das bekannte Oversize-Model Ashley Graham antreten und hat als ihren boxenden Vertreter die Thigh-Brow mitgebracht. Wer nämlich nicht ganz so schlank ist wie die Thigh-Gap-Gang, der weist beim Sitzen oder Knien eine deutlich sichtbare Falte am Ansatz der Oberschenkel auf.

Bedenklicher Trend

Wären wir ein Kampfrichter, würde unsere Stimme sicherlich an die Thigh-Brow gehen. Immer mehr Forschungen legen nahe, dass es eben jene Trends wie der Toblerone-Tunnel sind, die das Schönheitsideal junger Menschen prägen und indirekt zum Anstieg der Magersuchtzahlen beitragen. Dennoch sollte man keine voreiligen Schlüsse ziehen, denn nicht jeder dünne Mensch ist magersüchtig.

Dünn ist nicht gleich magersüchtig

Für einen besonders schlanken Körperbau kann sehr wohl auch eine genetische Veranlagung sorgen. Wer im Freundes- oder Bekanntenkreis tatsächlich Symptome einer Magersucht zu beobachten glaubt, sollte den Betroffenen ansprechen und im Zweifelsfall Unterstützung anbieten. Wo professionelle Hilfe geboten wird, erfahren Sie bei der Österreichischen Gesellschaft für Essstörungen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


25.07.2018

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