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Henna-Tattoos

Frau lässt sich Henna-Tattoo machen ohne die Risiken zu kennen
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Sofern man auf ein bestimmtes Detail achtet, sind Henna-Tattoos dermatologisch unbedenklich. (sokolander / Shutterstock.com)

Für jene, die sich gerne verzieren würden, eine permanente Tätowierung aber ausschließen, gibt es einen neuen Trend. Henna-Tattoos sind aktuell der letzte Schrei, aber wie geht es unserer Haut damit?

Tattoos haben sich im Laufe der Jahrzehnte von einem vielerorts verachteten Zeichen des Protestes zu einer legitimen Körperverzierung entwickelt. Allerdings schrecken viele Menschen vor einer bleibenden Tätowierung zurück und freuen sich entsprechend über einen neuen Trend. Mit der Natursubstanz Henna, die auch zum Färben von Haaren verwendet wird, verzieren immer mehr Leute ihren Körper, da diese Tattoos nach einigen Tagen wieder verblassen. In Sachen Hautgesundheit sind sie nicht schädlich, sofern man auf ein bestimmtes Detail achtet.

Prinzipiell harmlos

In seiner natürlichen Form ist Henna unbedenklich. Die Hornschicht der Haut verbindet sich mit der Farbe und wird somit rotbräunlich eingefärbt. Sofern keine spezielle Allergie gegen den Stoff vorliegt, wird die Haut keine negativen Reaktionen aufweisen. Anders sieht es bei schwarzem Henna aus, denn dabei wird die natürliche Farbe mit Hilfe von p-Penylendiamin eingefärbt. Diese als PPD abgekürzte Substanz ist in den allermeisten Fällen nicht gut hautverträglich, es kommt so gut wie immer zu Ausschlägen.

Schwarzes Henna vermeiden

In seltenen Extremfällen kann es sogar zur Bildung von Narben kommen, weshalb auf mit PPD vermischtes Henna auf jeden Fall verzichtet werden sollte. Gerade in südlichen Urlaubsländern, wo mit den Henna-Tattoos Touristen angelockt werden, ist dies aber oftmals nur schwer zu überprüfen. Wer Interesse an einer entsprechenden Tätowierung hat, sollte also darauf achten, dass es sich nicht um schwarzes, sondern rotbraunes Henna handelt. Sofern man dieses Detail beachtet, ist das Ganze aber tatsächlich unbedenklich und stellt eine vertretbare Alternative zum permanenten Tattoo dar.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGS-/
ÄNDERUNGSDATUM


24.09.2015 / 26.06.2019

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