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Was wir alle beim Händewaschen falsch machen

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Richtig Händewaschen ist nicht so leicht, wie man annehmen würde. (Volodymyr Shevchuk / Fotolia)

Fast niemand wäscht sich laut einer US-Studie die Hände richtig. Aber was machen wir denn alle falsch?

Gerade mal 3 % aller Versuchsteilnehmer einer aktuellen Studie, durchgeführt in den USA, haben es geschafft, sich die Hände richtig zu waschen. Das klingt erstmal absurd, ist aber auf einen sehr strengen Kriterienkatalog zurückzuführen. Zur Bewertung herangezogen wurden nämlich die Empfehlungen der US-Behörde zur Kontrolle und Vermeidung von Krankheiten (Center for Disease Control and Prevention, CDC).

Lang genug einseifen

Der häufigste Fehler liegt demnach darin, dass sich die allermeisten Menschen nicht genügend Zeit nehmen. 20 Sekunden lang sollte das Einseifen der Hände mindestens dauern, um Bakterien effektiv loszuwerden. Ebenfalls gerne vernachlässigt wird das anschließende Abtrocknen mit einem trockenen Tuch. Eine Untersuchung der in der Studie verwendeten Test-Küchen zeigte, dass zu viele Bakterien auf Gewürzbehälter und Kühlschrankgriffe weiter wandern konnten.

Schritt für Schritt zum sauberen Glück!

Auch wenn es kurios anmuten mag, gibt es vom CDC tatsächlich eine schrittweise Anleitung zum richtigen Händewaschen:

  1. Hände mit klaren Wasser nass machen
  2. Wasser wieder abdrehen, Seife auftragen
  3. Schaum auf Handrücken, Handfläche, zwischen die Finger und unter die Nägel reiben
  4. mindestens 20 Sekunden lang schrubben
  5. Hände gründlich abspülen
  6. mit einem trockenen, sauberen Handtuch oder an einem Händetrockner trocknen

Effektiver Schutz vor Krankheiten

Ob man nun landesweite Händewaschen-Seminare einführen und auf jedes Detail der Anleitung bestehen sollte, sei dahingestellt. Prinzipiell gibt es aber gute Gründe, regelmäßig auf die Hygieneroutine zurückzugreifen. Händewaschen gilt als eine sehr einfache und zugleich effektive Maßnahme, die Ansteckung mit Krankheiten vorzubeugen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


05.07.2018

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