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Brüchige Haare: Die häufigsten Ursachen

Frau trocknet Haare langsam und hat daher keine brüchigen Haare
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Die Haare langsam trocknen zu lassen, ist für ihre Gesundheit förderlicher als Fönen oder wildes Rubbeln. (All kind of people / Shutterstock.com)

Brüchige Haare sind nicht nur in Sachen Schönheit suboptimal, sondern deuten möglicherweise auf tieferliegende Probleme hin.

Sind die Haare brüchig, ist gerne mal der ganze Look dahin. Zum Glück ist das Problem meistens nur temporär, lässt sich unsere Pracht doch mit den richtigen Maßnahmen recht leicht wieder etwas aufrichten. Noch besser wäre es aber natürlich, brüchige Haare von vornherein zu vermeiden. Wir stellen darum die häufigsten Ursachen dafür vor und erklären, wie man diese umgeht.

Ursache 1: Falsche Haarprodukte

Wer seine Haare zu häufig mit den falschen Haarprodukten bearbeitet, setzt damit deren Gesundheit aufs Spiel. Wie bereits eine Studie belegen konnte, machen Shampoos mit einem positiven pH-Wert, also einem hohen Säuregehalt, die Haarpracht brüchig. Empfehlenswerter sind daher Produkte mit einem neutralen pH-Wert. Generell sollte man beim Haarstyling versuchen, nicht allzu viele Chemikalien zu verwenden.

Ursache 2: Zu häufiges Bürsten

100 Bürstenschläge soll man einer alten Faustregel zufolge jeden Morgen seinen Haaren antun. Dermatologen haben für diesen Mythos kein Verständnis. Sitzt die Frisur erstmal, darf die Haarbürste getrost in der Schublade bleiben. Zu viel Bürsten kann die Haare brüchig machen.

Ursache 3: Hitze

Der Haarschaft ist von Hitze nicht allzu begeistert. Wer sehr regelmäßig Föhn, Glätteisen oder Lockenwickler verwendet, entzieht dem Haar wertvolle Feuchtigkeit. Insbesondere wenn es im Sommer auch noch draußen heiß ist, kann das zum Problem werden.

Ursache 4: Trocknen mit dem Handtuch

Nasse Haare sind besonders empfindlich. Wildes Abtrocknen mit dem Handtuch ist daher eher nicht zu empfehlen. Besser ist es, das Handtuch um die nassen Haare zu wickeln und diese langsam trocknen zu lassen. Entsprechende Zeitressourcen vorausgesetzt, darf das Haar natürlich auch einfach an der Luft trocknen.

Ursache 5: Zu selten beim Friseur

Brüchige Haarenden finden im Friseur ihren Meister. Das sieht nicht nur besser aus, sondern ist auch für die Haargesundheit wichtig. Wenn die Brüche am Haarende zu lange ignoriert werden, können sie sich gewissermaßen nach oben arbeiten. Zumindest einigermaßen regelmäßig sollten wir daher den Friseur unseres Vertrauens aufsuchen.

Ursache 6: Ernährung

Eine ausbalancierte Ernährung ist für den ganzen Körper wichtig, auch für die Haare. Insbesondere Omega-3-Fettsäuren, Proteine, Eisen und Zink sollten ausreichend am Speiseplan stehen. Wer seine Haare zusätzlich unterstützen möchte, snackt sie mit Paranüssen gesund. Diese haben einen hohen Anteil an Selen, das der Pracht äußerst guttut.

Ursache 7: Spannende Frisuren

Selbstverständlich sind aufregende Haarstylings durchaus erlaubt. Wortwörtlich spannende Frisuren wirken sich allerdings eher negativ auf Haargesundheit aus. Gemeint sind etwa Zöpfe, Pferdeschwänze oder andere Stile, die Spannung auf die Haarwurzeln ausüben. Eine Studie hat gezeigt, dass sogar Haarverlust gefördert wird, wenn man derartige Frisuren zu häufig trägt. Brüchige Haare sind eine vergleichsweise harmlose, aber dennoch unerfreuliche Folge.

Ursache 8: Stress

Das telogene Effluvium ist nicht nur ein fieser Zungenbrecher, sondern auch ein äußerst unangenehmes Phänomen. Beschrieben wird ein verstärkter Haarverlust, in schwächerer Ausprägung kann es brüchige Haare fördern. Starker emotionaler Stress über einen längeren Zeitraum hinweg ist eine der möglichen Auslöser des Problems.

Ursache 9: Schilddrüsenunterfunktion

Probleme an der Schilddrüse, insbesondere eine Unterfunktion, können die Haargesundheit beeinträchtigen. Betroffene berichten von matten, trockenen, stumpfen und eben auch übermäßig brüchigen Haaren. Weitere mögliche Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion sind unter anderem depressive Verstimmungen, Müdigkeit, ein niedriger Blutdruck und Verstopfung.

Ursache 10: Essstörungen

Mangelernährung sowie die im Rahmen einer Essstörung (z.B. Magersucht) häufig auftretenden körperlichen Probleme stören den natürlichen Zyklus des Haarwuchses. Brüchige Haare sind die logische Folge, in schweren Fällen ist auch Haarausfall möglich.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


09.05.2019

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