Wechselwirkungen zwischen Körper und Seele - Aktuelles aus der Psychosomatik

  • Datum:

    08.11.2016
  • Beginn:

    19:00 - 21:00
  • Ort:

    Frauen-Kopf-Klinik, Großer Hörsaal, Anichstraße 35, 6020 Innsbruck
  • Moderator:

    Univ.-Prof. Dr. Dieter zur Nedden
  • Semester:

    Wintersemester 2016/17 - Tirol/Innsbruck

Was bedeuten Redewendungen wie "Etwas schlägt mir auf den Magen" oder "Ein Problem bereitet mir Kopfzerbrechen"? Wer unter psychosomatischen Beschwerden leidet, der verspürt körperliche Symptome, die medizinisch nicht erklärbar sind. So kann Bluthochdruck entstehen, wenn wir uns über längere Zeit hinweg gestresst und gehetzt fühlen und wir nicht in der Lage sind, den Stress angemessen zu verarbeiten. Unter Psychosomatik im engeren Sinne können heute jedoch unverändert alle körperlichen Beschwerden mit oder ohne derzeit fassbaren organischen Befund verstanden werden, bei denen ein auslösender psychischer oder sozialer Konflikthintergrund eine wesentliche Rolle bei der Verursachung und Aufrechterhaltung spielt. Dass stete Wechselwirkungen zwischen Psyche und Körper bestehen, ist unbestritten. Welche Organe sind davon am meisten betroffen? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Körper und Seele? Wie kann man psychosomatische Krankheitsbilder nach neuesten Erkenntnissen behandeln?

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