Allergie und Intoleranz von Lebensmitteln. Nehmen Nahrungsmittelunverträglichkeiten immer mehr zu?

10 bis 15 Prozent der europäischen Bevölkerung leiden heutzutage an einer immunologisch bedingten Nahrungsmittelunverträglichkeit. Das bedeutet, dass der Körper bestimmte Stoffe nicht verdauen kann. Die körpereigene Abwehr reagiert dann auf das Nahrungsmittel mit Durchfall/Verstopfung, Magenschmerzen, Blähungen, Kopfschmerzen/Migräne, tränenden Augen, Hautausschlag, Müdigkeit oder Schwindel, etc. 
Die Nahrungsmittel- bzw. Lebensmittelallergie ist eine besondere Form der Nahrungsmittelunverträglichkeit. Die Häufigkeit liegt bei Erwachsenen bei ungefähr 2 bis 5 Prozent. Es gibt acht Nahrungsmittel, die 90 Prozent aller Allergien verursachen: Milch, Eier, Erdnüsse, Soja, Weizen, Nüsse (z.B. Mandeln), Fisch und Schalentiere. Die Symptome wirken sich meist auf den Magen-Darm-Trakt, die Atemwege, die Schleimhäute, die Haut und das Herz-Kreislaufsystem aus. Die ersten Symptome, wie Kribbeln im Mund, Atemnot, Schwellungen im Mundraum, Erbrechen oder Bauchkrämpfe treten schon nach wenigen Minuten bis zu zwei Stunden auf. 
Wie weiß ich, ob ich an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leide oder welche Lebensmittel ich nicht vertrage? Was ist der Unterschied zwischen Lebensmittelallergie, Lebensmittelunverträglichkeit und Lebensmittelintoleranz?

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