Schwangerschaftslexikon

z.B. Geburt

  • PDA

    Siehe Epiduralanästhesie, Periduralanästhesie, Kreuzstich.

  • Perinatal

    Die Zeit rund um die Geburt betreffend.

  • Pilzinfektionen

    Der Hefepilz Candida albicans siedelt sich gerne unbemerkt in Schleimhäuten von Mund und Rachen, im Genitalbereich und im Verdauungstrakt an. In der Schwangerschaft, bei der stillenden Mutter und beim Säugling sind Infektionen dann relativ häufig. Juckender weißlicher Ausfluss aus der Vagina, wunde nässende Brustwarzen, weiße pünktchenförmige Belege im Mund des Säuglings und ein wunder Babypopo mit rotem nässendem Ausschlag deuten auf eine Candidainfektion hin und sollten ärztlich abgeklärt werden.

  • Plazenta

    Siehe Mutterkuchen, Nachgeburt.

  • Plazentapunktion

    Siehe Chorionzottenbiopsie.

  • Plötzlicher Kindstod/ Sudden Infant Death Syndrom (SIDS)

    Verstirbt unerwartet ein gesunder Säugling ohne erkennbaren Grund wird das als plötzlicher Kindstod bezeichnet. Ursache könnte eine Regulationsstörung im Atemzentrum sein. Folgende Faktoren erhöhen das Risiko: mütterliches Rauchen in der Schwangerschaft, passives Rauchen, Frühgeburt, Zwillingsschwangerschaft, Bauchlage, zu weiche und zu warme Schlafumgebung.

  • Postnatal

    Die Zeit nach der Geburt betreffend.

  • Präeklampsie (Gestose)

    Umgangssprachlich als Schwangerschaftsvergiftung bezeichnet ist die Präeklampsie  eine Erkrankung in der Spätschwangerschaft, die durch erhöhten Blutdruck, Eiweißausscheidung im Harn gekennzeichnet ist. Das beeinträchtigt die Versorgung des Ungeborenen. Auch Wassereinlagerungen im ganzen Körper können auftreten. Bei einer schweren Präeklampsie muss die Schwangere ins Krankenhaus, manchmal wird ein Kaiserschnitt notwendig.

  • Pränatal

    Die Zeit vor der Geburt betreffend.

  • Presswehen (Durchtrittswehen)

    Die Austreibungsphase ist gekennzeichnet von einem immer stärker werdenden und kaum beeinflussbaren Drang, während der Wehen mitzudrücken und das Kind aus der Gebärmutter zu schieben. Dieser Schiebedrang heißt veraltet Pressdrang. Daraus leitet sich der Name für die in der letzte Phase vor der Geburt des Kindes üblichen Wehen ab: die Presswehen. Sie brauchen die aktive Mithilfe der Frau. Mit den Presswehen/Durchtrittswehen wird das Kind geboren.

  • Progesteron (Gelbkörperhormon)

    Dieses Hormon wird nach der Befruchtung einer Eizelle im Eierstock vom Gelbkörper produziert und bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung des Embryos vor. Der Progesteronspiegel im Blut ist ein wichtiger Indikator für die Fruchtbarkeit einer Frau. Ist Progesteron nicht ausreichen vorhanden  liegt eine Gelbkörperschwäche vor, die bei Kinderwunsch medikamentös behandelt werden muss.

  • Pudendusblock/Pudendusanästhesie

    Der Nervus pudendus (Schamnerv) bestimmt das  Schmerzempfinden in  Bereich von Beckenboden und Vagina. Von der Scheide aus kann man im Gewebe um den Schamnerv ein lokales Betäubungsmittel injizieren. Das reduziert das Schmerzempfinden in der Durchtrittsphase ohne dass der Drang, mitzuschieben beeinträchtigt wird. Manchmal wird bei vaginal operativen Geburten eine Pudendusanästhesie angeboten.