Schwangerschaftslexikon

z.B. Geburt

  • Chorionzottenbiopsie

    Um erblich bedingte Störungen in der Frühschwangerschaft feststellen zu können werden mittels einer Nadel, die durch die Bauchdecke eingeführt wird, Zellen aus dem Bereich des Nabelschnuransatzes entnommen. Diese Zellen weisen dasselbe Muster auf wie kindliche Zellen und können daher zur Chromosomenanalyse herangezogen werden. Diese Untersuchung wird nur in pränataldiagnostischen Ambulanzen durchgeführt.

  • Chromosomen

    Im Kern jeder Körperzelle befinden sich, angeordnet auf einem großen Molekül (DNA) die Chromsomen  eines Menschen. In diesen Strukturen sind die Gene und damit alle Erbinformationen enthalten. Der Mensch hat 46 Chromosomen. 22 davon sind identische Paare.  Das verbleibende Paar kann unterschiedlich sein - xx oder xy - und entscheidet über das Geschlecht.

  • Combined Test

    Die Nackenfaltenmessung und die Bestimmung von Plazentahormonen aus dem mütterlichen Blut in der 12. Schwangerschaftswoche sind zwei pränataldiagnostische Untersuchungen,  die in Kombination eine Verhältniszahl ergeben (z.B. 1:500), die besagt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, mit der ein Kind von genetisch bedingten  Krankheiten (Down-Syndrom) oder schweren Organfehlbildungen (Herzfehler) betroffen sein könnte.

  • CTG (Cardiotokogramm)

    Um festzustellen, ob es dem ungeborenen Kind gut geht, kann man mittels CTG seinen Puls aufzeichnen. Zusätzlich können auch Wehen erfasst werden.  Das geschieht mittels eines Schallkopfs und eines Druckabnehmers, die für etwa 30 Minuten auf den Bauch der Mutter gelegt werden. Man sieht die Herzfrequenz des Kindes, wie häufig Wehen auftreten wie gut das Kind mit diesen zurechtkommt. Die normale Herzfrequenz liegt zwischen 110 und 160 Schlägen pro Minute.