Medizinlexikon

z.B. Adrenalin

  • Schäden an der Augennetzhaut

    In Folge von Diabetes kann es zu Schäden an den Blutgefäßen in der Netzhaut des Auges kommen. Oft wird Diabetes erkannt weil eine Person plötzlich, innerhalb kurzer Zeit, immer schlechter sieht. Im schlimmsten Falle kommt es zur Erblindung.

  • Scheidenflora

    Meint eine ganz besondere Zusammensetzung von bestimmten Bakterien in der Scheide (Milchsäurebakterien). Sie führen zu einem relativ sauren Milieu (pH-Wert unter 4,5), das ein wichtiger Schutzfaktor gegen Bakterien und Pilze ist. Gestört wird es z.B. durch zu starke Hygienemaßnahmen (Seife), Medikamente oder eine geschwächte Abwehrkraft.

  • Schilddrüse

    Sie produziert Hormone, die den Stoffwechsel regeln. Es kann hormonbedingt zu einer Vergrößerung oder Verkleinerung der Schilddrüse kommen, auch Knoten in der Schilddrüse sind relativ häufig.

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  • Schilddrüsenkrankheit

    Meint Erkrankungen, die die Drüse unterhalb des Kehlkopfes betreffen. Dies können Entzündungen, Tumoren, Autoimmunstörungen oder Jodmangel sein. Sie führen entweder zu einer Schildrüsenüber- oder unterfunktion.

  • Schmierinfektion

    Krankheitserreger werden durch Tasten und Greifen zu den Schleimhäuten (Mund, Nase, Augen) Körpers befördert. Am häufigsten geschieht dies durch unbewusstes Augenreiben oder Berührungen der Nasenschleimhaut.

  • Schub

    Meint ein erneutes Aufflammen von Krankheitssymptomen nach einer Phase ohne Beschwerden.

  • Sebum (Hautfett)

    Das Hautfett wird in der Talgdrüse gebildet. Es schützt die Haut vor dem Eindringen von Bakterien und spendet Feuchtigkeit. Eine zu starke Produktion verstopft jedoch die Poren der Haut und führt zur Ansiedelung von Bakterien.

  • Serotonin

    Ist ein Hormon, das im Hirnstamm gebildet wird. Serotonin beeinflusst unter anderem den Schlaf-Wach-Rhythmus, die Gefühle, das Hungergefühl und die Schmerzempfindung.

  • Sexualhormone

    Sind Hormone, die wichtig für die Geschlechtsausprägung und Entwicklung sind. Dabei gibt es solche die männliche Merkmale bewirken (z.B. Testosteron) und andere die weibliche Ausprägungen hervorrufen (z.B. Östrogen).

  • Somatisch

    Soma kommt aus dem griechischen und heißt übersetzt Körper. Mit dem Begriff somatisch unterscheidet man psychische Krankheiten von rein körperlichen.

  • Sonnenbrand

    Ist eine Verbrennung der Haut, die durch zu langen Aufenthalt in der Sonne entstanden ist. Ein Sonnenbrand ist ein Risikofaktor für späteren Hautkrebs. Deshalb ist es sehr wichtig vor dem Sonnenbad immer eine Sonnencreme mit UVA und UVB Schutz zu verwenden.

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  • Spastisch

    Ist der Ausdruck für einen Muskel der vollständig angespannt ist und sich nur noch schwer lösen lässt. Eine Spastik tritt häufig in der Arm- oder Beinmuskulatur nach einem Schlaganfall auf.

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