Medizinlexikon

z.B. Adrenalin

  • Kaliumjodid

    Kaliumjodid – nicht-radioaktives Jod – wird eingenommen, wenn radioaktives Jod über Atmung oder Nahrung in den Körper gelangt ist. Es verhindert die Einlagerung radioaktiven Jods in der Schilddrüse.

  • Kammerflimmern

    Ist eine Herzrhythmusstörung, die einen Herzkreislauf Stillstand auslösen und in Folge zum Tod führen kann. Das Herz ist dabei unfähig, das Blut durch den Körper zu pumpen. Ursache dafür ist meist ein schwerer Herzinfarkt.

  • Kardiologe

    Ist ein Facharzt, der sich auf die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten des Herzenskreislaufsystems spezialisiert hat.

  • Kaudasyndrom

    Die Nerven im Rückenmark enden in einem Nervenbündel („Cauda Equina“) unterhalb der Lendenwirbelsäule. Wird dieses gequetscht zum Beispiel in Folge eines Bandscheibenvorfalls, kommt es zu Symptomen wie Schmerzen, Lähmung und Taubheitsgefühl in Unterleib und beiden Beinen.

  • Knochenmark

    Befindet sich im Inneren eines Knochens. Es ist wichtig für die Bildung von roten, sowie weißen Blutkörperchen und Blutblättchen. Dadurch ist es unter anderem auch ausschlaggebend für ein gutes Immunsystem und die Sauerstoffverteilung im Körper. Regelmäßige Bewegung hält den Knochen gesund.

  • Knoten

    Ein tastbarer Knoten im Körpergewebe kann auf eine Krebserkrankung (z.B. Brustkrebs) hinweisen, aber auch nur eine harmlose Fettgeschwulst (Lipom) sein. Im Gegensatz zur Krebsgeschwulst lässt sich ein Lipom unter der Haut verschieben, ist weich und nicht schmerzhaft.

  • Kognitiv

    Bezieht sich auf Gehirnfunktionen wie Denken, Wahrnehmung und Erinnerung.

  • Komedon

    Ein Mitesser (Komedon) entsteht, wenn ein Talgdrüsengang mit Talk verstopft wird. Meist erkennt man einen Mitesser an einem kleinen schwarzen Punkt auf der Haut. Dringen in den verstopfen Kanal Bakterien ein, entwickelt sich ein Pickel.

  • Kompression

    Heißt übersetzt zusammendrücken. Im Körper ist eine Kompression von Gewebe meist mit Schmerzen, Taubheitsgefühl oder Durchblutungsstörungen verbunden.

  • Kopfschmerztagebuch

    Darin wird festgehalten, an welchen Tagen Kopfschmerzen auftreten und wie oft/wie stark sie ausfallen. Dies gibt dem Arzt Aufschluss über Erkrankung und Behandlungserfolg.

  • Koronar

    Bezieht sich auf die kranzförmige Anordnung der Blutbahnen (Gefäße) um das Herz.

  • Kortison

    Ist ein Hormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird. Kortison wirkt entzündungshemmend und abschwellend. Es wird auch häufig als Medikament bei entzündlichen Atemwegserkrankungen wie zum Beispiel Asthma eingesetzt.

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