Medizinlexikon

z.B. Adrenalin

  • Darm

    Er besteht aus dem Dünndarm und dem Dickdarm, Hauptaufgabe ist es den Speiseresten Wasser und Nährstoffe zu entziehen, außerdem sitzen 80% der Abwehrzellen im Darm.

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  • Darmflora

    Meint die Besiedelung des Darmes mit einer bestimmten Zusammensetzung von Bakterien. Eine gesunde Darmflora ist sehr wichtig für die Abwehr von Krankheiten. Sie kann nach einer Behandlung mit Antibiotika irritiert sein.

  • Darmzotten

    Darmzotten besiedeln die zahlreichen Auswölbungen der Darmschleimhaut. Die Zotten lassen Nährstoffe in die Blutbahn gelangen – Viren, Bakterien, Giftstoffe und grobe Eiweißteilchen wehren sie ab.

  • Dehydrieren

    Bei Flüssigkeitsverlust (z.B. durch Erbrechen, Durchfall) oder zu wenig Flüssigkeitsaufnahme kann der Körper "austrocknen". Symptome sind unter anderen Verwirrtheit, trockene Lippen, Schwindel und im schlimmsten Falle Bewusstlosigkeit.

  • Delirium

    Ist ein vorrübergehender Geisteszustand, der mit Störungen des Bewusstseins, der Wahrnehmung und Orientierungslosigkeit einhergeht. Auslöser können Infektionskrankheiten, Operationen oder Vergiftungen sein.

  • Depressiv

    ist eine Person, die sich über einen längeren Zeitraum niedergeschlagen fühlt und kein Interesse mehr an den Aktivitäten des Lebens zeigen kann.

  • Desorientierung

    Meint Verwirrtheit bezüglich der Orientierung im Raum, der Zeit und der eigenen Person. Dem Menschen ist es dann nicht mehr möglich korrekte Auskünfte über diese Faktoren zu geben. Ursachen sind z.B. Demenz, ein Unfall oder eine Vergiftung.

  • Diabetischer Fuß

    Folgeerkrankung von Diabetes. Zeigt sich in einer offenen Wunde am Fuß, trockener Haut und Bewegungsstörungen. Meist bemerkt der Patient dies alles erst relativ spät, weil durch Diabetes die Empfindung im Fuß gestört ist.

  • Dopamin

    Ist ein Hormon, das im Gehirn ("Substanzia Nigra") gebildet wird. Es ist wichtig für koordinierte Bewegungsabläufe und das gefühlsmäßige Empfinden.

  • Doppelblindstudie

    Um Beeinflussungen auszuschließen, ist bei einer Doppelblind-Studie weder dem Arzt noch den Studienteilnehmern bekannt, wer das Medikament und wer ein Placebo erhält (= randomisierte Zuteilung).  

  • Dysthymie

    Leichtere Form der Depression mit immer wiederkehrenden Phasen der Niedergeschlagenheit. Zwischendurch ist das Gefühlsleben stabil.

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