Schuppenflechte

Sie juckt, brennt und verusacht Schmerzen: Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine Hauterkrankung, die vererbt wird. Heutzutage weiß man, dass Schuppenflechte eine Systemerkrankung ist, an dessen Ausbruch das Immunsystem wesentlich beteiligt ist.

Typische Beschwerden der Schuppenflechte sind entzündlich gerötete, schuppende Hautstellen, die sehr jucken können. Oft ist die Haut so mitgenommen, dass sie zu Rissen neigt. Meist kommt es an den Außenseiten von Knie und Ellbogen, auf der Kopfhaut oder auch hinter den Ohren zu den silbrig glänzenden entzündeten Hautentzündungen, sie können auch symmetrisch (z.B. an beiden Ellbögen) auftreten. Nägel und Gelenke sind ebenso häufig betroffen.

Der folgende Themenschwerpunkt zeigt auf, wie man Schuppenflechte erkennt, welcher Arzt der richtige ist, welche Behandlungmöglichkeiten es gibt und was man selbst dagegen tun kann. Die Erkrankung ist nicht heilbar, aber sehr gut behandelbar, sodass viele Beschwerden mit der richtigen Therapie nicht mehr oder nur sehr gemildert in Erscheinung treten.

Sehr wichtig bei Schuppenflechte ist die Hautpflege. Damit die Wirkstoffe einer Schuppenflechte-Creme überhaupt in die Haut gelangen, müssen die gerötet verdickten - oft mit silbrig weißen Schuppen bedeckten - Hautbereiche (Plaques) entschuppt werden. Dafür gibt es (auch bei der Sonnenpflege) spezielle Cremes, Shampoos oder Mittel für Bäder, die vor allem Harnstoff, Salicylsäure oder bestimmte Öle enthalten, um die gestresste Haut beruhigen.