Blutarmut erkennen & behandeln

Manche Formen der Blutarmut (Anämie) machen regelmäßige Bluttransfusionen notwendig. Doch was passiert dabei im Körper und was müssen Patienten beachten, damit sie gut mit Transfusionen leben können?

Eine wichtige Aufgabe des Blutes ist es, die Organe mit Sauerstoff zu versorgen. Dafür sind vor allem die roten Blutkörperchen (Erythrozyten) verantwortlich. In diesen ist der rote Blutfarbstoff Hämoglobin enthalten – ein Protein, das Eisen enthält. An ein Eisenion kann ein Sauerstoffmolekül gebunden und so an die richtige Stelle im Körper gebracht werden.

Neben einem Eisenmangel gibt es noch einige andere Gründe, warum es zu einer Blutarmut kommen kann – in diesem Gesundheitsfenster werden folgende Erkrankungen vorgestellt:

  • Myelodysplastische Syndrome
  • Thalassämie (Mittelmeeranämie)
  • Sichelzellanämie

Die Behandlung dieser Erkrankungen erfordert regelmäßige Bluttransfusionen mit Spenderblut. Und obwohl Eisen eine wichtige Rolle für den Körper spielt, kann dieses Element auch zu Problemen führen – darum muss einer transfusionsbedingten Eisenüberladung rechtzeitig vorgebeugt werden.