Raninorm Genericon Filmtabletten 75mg

Kategorie:Arzneimittel|Magen & Darm|Sodbrennen
Raninorm Genericon Filmtabletten 75mg
(Raninorm Genericon Filmtabletten 75mg)
Für eine kurzzeitige Linderung von Sodbrennen

Pharmazeutisch-therapeutische Kategorie und Wirkungsweise: Wie wirken Raninorm
"Genericon" 75 mg-Filmtabletten?
Raninorm "Genericon" ist ein Magen-Darm-Mittel und gehört in die Gruppe der sog.
Histamin-H2-Rezeptorenblocker, die die Magensäurebildung verringern.

Anwendungsgebiete: Wann werden Raninorm "Genericon" 75 mg-Filmtabletten
eingenommen?
Kurzzeitige Linderung von Sodbrennen

Gegenanzeigen: Wann dürfen Raninorm "Genericon" 75 mg-Filmtabletten nicht
angewendet werden?
Raninorm "Genericon" 75 mg-Filmtabletten dürfen nicht eingenommen werden bei
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Ranitidin oder einen der sonstigen Bestandteile
der Filmtabletten
- akuter Porphyrie (Stoffwechselkrankheit) in der Vergangenheit.
- Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?
Kinder unter 16 Jahren sollen Raninorm "Genericon" 75 mg-Filmtabletten nicht einnehmen.
Schwangerschaft und Stillzeit: Dürfen Raninorm "Genericon" 75 mg-Filmtabletten
während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?
Die vorhandenen Kenntnisse sind nicht ausreichend, um das Risiko der Anwendung von
Raninorm "Genericon" 75 mg-Filmtabletten bei Schwangeren und stillenden Müttern zu
bewerten. Der Wirkstoff tritt durch die Plazenta und geht auch in die Muttermilch über.
Raninorm "Genericon" 75 mg-Filmtabletten sollen während der Schwangerschaft und Stillzeit
ohne Befragen des Arztes nicht eingenommen werden.
Warnhinweise: Welche Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen müssen beachtet
werden?

In folgenden Situationen oder bei folgenden Beschwerden sollen Sie Raninorm "Genericon"
75 mg-Filmtabletten erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen:
- Wenn Sie im mittleren oder höheren Alter sind und an einem Magengeschwür leiden oder
in jüngster Zeit bei sich neu auftretende oder veränderte Oberbauchbeschwerden mit
Verdauungsstörungen beobachtet haben, muss vor Behandlungsbeginn mit Raninorm
"Genericon" 75 mg-Filmtabletten eine mögliche bösartige Erkrankung ausgeschlossen
werden.
- Wenn Sie unter Nieren- und/oder Leberfunktionsstörung leiden und aus irgendeinem
Grund unter regelmäßiger ärztlicher Kontrolle stehen.
- Wenn Sie an einer anderen Krankheit leiden oder sonstige Arzneimittel einnehmen.
- Wenn Sie in Verbindung mit längerfristig bestehenden Oberbauchbeschwerden
unbeabsichtigt Gewicht verlieren.
- Wenn Sie ein Risiko für die Entwicklung von Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren
haben oder bereits früher daran gelitten haben.
- Wenn Sie Schmerzmittel einnehmen, besonders wenn Sie älter als 64 Jahre sind.
Bitte informieren Sie den Arzt, wenn Sie während der Behandlung mit Ranitidin schwanger
werden.
Bei Fortbestand der Beschwerden oder wenn der erwartete Erfolg durch die Anwendung
nicht eintritt, ist ehestens eine ärztliche Beratung erforderlich.
Achten Sie stets darauf, dieses Arzneimittel so aufzubewahren, dass es für Kinder nicht zu
erreichen ist.
Was müssen Sie im Straßenverkehr sowie bei der Arbeit mit Maschinen und bei
Arbeiten ohne sicheren Halt beachten?
Es wurden keine Studien über die Auswirkungen von Ranitidin auf die Verkehrstüchtigkeit
und die Fähigkeit Maschinen zu bedienen durchgeführt.
Entsprechend den Eigenschaften von Ranitidin wird kein Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit
oder das Bedienen von Maschinen erwartet. Diese Fähigkeiten könnten jedoch durch selten
auftretende Nebenwirkungen, die das Nervensystem und die Augen betreffen (siehe
Nebenwirkungen) sowie durch eine verstärkte Alkoholwirkung bei gleichzeitiger Einnahme
von Alkohol und Ranitidin (siehe Wechselwirkungen), vermindert werden.
Wechselwirkungen: Dürfen Raninorm "Genericon" 75 mg-Filmtabletten gleichzeitig
mit anderen Mitteln eingenommen werden?Höhere Dosen Ranitidin können die Wirkung von Procainamid verstärken.
Da die Aufnahme von Ranitidin aus dem Darm in das Blut (Resorption) bei gleichzeitiger
Verabreichung von Antazida oder Sucralfat verringert sein kann, soll Ranitidin 2 h vor diesen
Arzneimitteln eingenommen werden.
Bei gleichzeitiger Gabe von Ranitidin und Theophyllin wird Ihr Arzt die Theophyllinmenge im
Blut kontrollieren.
Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, deren Aufnahme ins Blut vom Säuregehalt
des Magens abhängig ist (wie z.B. Ketoconazol, ein Mittel zur Behandlung von
Pilzerkrankungen), soll die veränderte Aufnahme dieser Substanzen beachtet werden.
Gleichzeitige Einnahme von Glipizid (ein Medikament gegen Diabetes) und Ranitidin kann zu
einer erhöhten Glipizidmenge im Blut führen.
Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?
Unter der Einnahme von Raninorm "Genericon" 75 mg-Filmtabletten kann die
Alkoholwirkung verstärkt werden.
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten
können!
Dosierung: Wie dosieren Sie Raninorm "Genericon" 75 mg-Filmtabletten?
Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Ihr Arzt Raninorm "Genericon" 75 mg-
Filmtabletten nicht anders verordnet hat. Bitte halten Sie sich an die
Anwendungsvorschriften, da Raninorm "Genericon" 75 mg-Filmtabletten sonst nicht richtig
wirken kann.


Wie viel und wie oft sollten Sie Raninorm "Genericon" 75 mg-Filmtabletten
einnehmen?


Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahre
Bei Auftreten von Beschwerden, tagsüber oder nachts, sollen Sie jeweils eine Tablette
Raninorm "Genericon" 75 mg-Filmtabletten einnehmen.
Sie sollen nicht mehr als 2 Tabletten innerhalb von 24 h einnehmen.
Nehmen Sie Raninorm „Genericon“ 75 mg-Filmtabletten nicht länger als 2 Wochen
ununterbrochen ein. Ziehen Sie Ihren Arzt zu Rate, falls die Beschwerden nach 2-wöchiger
Behandlung weiter bestehen oder sich verschlimmern.
Art der Anwendung: Wie wenden Sie Raninorm "Genericon" 75 mg-Filmtabletten an?
Die Filmtabletten sollten unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit geschluckt werden.
Überdosierung und andere Anwendungsfehler:
Was ist zu tun, wenn Raninorm "Genericon" 75 mg-Filmtabletten in zu großen Mengen
eingenommen wurden (beabsichtigte oder versehentliche Überdosierung)?
Sollte überdosiert worden sein, wird eine den Beschwerden angepasste und unterstützende
Behandlung empfohlen.
Um noch im Magen vorhandene Tablettenreste zu entfernen, kann ggf. Erbrechen ausgelöst
werden oder ggf. eine Magenspülung durchgeführt werden. Falls erforderlich, kann der
Patient zur Entfernung von aufgenommenem Wirkstoff aus dem Blut an die künstliche Niere
(Hämodialyse) angeschlossen werden.

Nebenwirkungen: Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Raninorm
"Genericon" 75 mg-Filmtabletten auftreten?
Folgende Nebenwirkungen wurden während klinischen Studien oder während der
routinemäßigen Behandlung von Patienten mit Ranitidin beobachtet.
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
Selten (>1/10000, <1/1000): Blutbildveränderungen manchmal verbunden mit
Knochenmarksveränderungen.
Sehr selten (<1/10000): Verminderung der weißen Blutkörperchen und/oder der
Blutplättchen. Diese Veränderungen bildeten sich gewöhnlich zurück.
Psychiatrische Erkrankungen:
Selten (>1/10000, <1/1000): Verwirrtheit, die sich zurückbilden konnte, Erregung, Depression
und Halluzinationen wurden vorwiegend bei Patienten mit schwerer Erkrankung und bei
älteren Patienten beobachtet.
Erkrankungen des Nervensystems:
Häufig (>1/100, <1/10): Kopfschmerzen (manchmal schwer) und Schwindel.
Selten (>1/10000, <1/1000): unwillkürliche Bewegungsstörungen.
Augenerkrankungen:
Selten (>1/10000, <1/1000): über unscharfes Sehen, das wieder verschwinden konnte,
wurde berichtet.
Herzerkrankungen:
Selten (>1/10000, <1/1000): Verlangsamung oder Beschleunigung der Herzschlagfolge,
Herzblockade.
Gefäßerkrankungen:
Sehr selten (<1/10000), einschließlich Einzelfallberichte: Gefäßentzündung (Vaskulitis).
Erkrankungen des Verdauungstraktes:
Häufig (>1/100, <1/10): Übelkeit, Verstopfung und Durchfall.
Leber- und Gallenerkrankungen:
Gelegentlich (>1/1000, <1/100): vorübergehende Veränderungen der Ergebnisse von
Leberfunktionstests.
Selten (>1/10000, <1/1000): vorübergehende Leberentzündung (Hepatitis) mit oder ohne
Gelbsucht, Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis).
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
Selten (>1/10000, <1/1000): Hautausschlag und Hautrötung (Erythema multiforme),
Haarausfall und Juckreiz.
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:
Selten (>1/10000, <1/1000): Gelenksschmerzen, Muskelschmerzen.
Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
Selten (>1/10000, <1/1000): leichte Erhöhung des Kreatininwertes im Blut
Sehr selten (<1/10000): Nierenentzündung.
Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse:
Selten (>1/10000, <1/1000): Störungen des Sexualverhaltens (Potenzstörungen und
Libidoverlust) bei Männern.
Sehr selten (<1/10000) einschließlich Einzelfallberichten: Brustschwellungen und/oder –
Beschwerden bei Männern, die zum Teil bei längerer Anwendung von Ranitidin abklangen.
Allgemeine Erkrankungen:
Häufig (>1/100, <1/10): Müdigkeit.
Sehr selten (<1/10000): Überempfindlichkeitsreaktionen wie Nesselsucht, angioneurotisches
Ödem (Flüssigkeitsansammlung im Gewebe), Fieber, Bronchospasmus (Bronchialkrampf),
Stimmritzenkrampf, Blutdruckabfall, anaphylaktischer Schock, Eosinophilie, Brustschmerzen
gelegentlich bereits nach einer Einzeldosis.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Gebrauchsinformation
aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Verfalldatum und Lagerungshinweise: Wie sollen Sie Raninorm "Genericon" 75 mg-
Filmtabletten aufbewahren?
Das Verfalldatum dieses Arzneimittels ist auf der Faltschachtel und den
Durchdrückpackungen aufgedruckt. Verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach
diesem Datum!
Raninorm "Genericon" 75 mg-Filmtabletten sollen in der Originalverpackung aufbewahrt
werden.

Raninorm Genericon Filmtabletten 75mg

  • Beschreibung:RANINORM-GENERICON FILMTABL 75MG

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