Ketospray Spray 10%

Kategorie:Arzneimittel|Schmerzmittel|Zum Auftragen gegen Schmerzen
Ketospray Spray 10%
(Ketospray Spray 10%)
Zur äußerlichen Behandlung von Schmerzen und Schwellungen nach stumpfen Verletzungen

Anwendungsgebiete

Zur äußerlichen Behandlung von Schmerzen und Schwellungen nach stumpfen Verletzungen (z.B. Sportverletzungen) wie Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen, Ergüsse, Muskelverspannungen, Nackensteife, Hexenschuss.

Dosierung, Art und Dauer der Anwendung

Erwachsene und Kinder über 12 Jahren:
Eine ausreichende Menge Lösung sollte auf die Haut aufgesprüht werden, um die betroffene Stelle mit Ketospray 10% Spray zu bedecken. Die Anzahl der dafür verwendeten Sprühstöße richtet sich nach der Größe des zu behandelnden Areals und beträgt 2 Sprühstöße für kleine Gelenke (z.B. Finger, Zehen), 4 Sprühstöße für mittelgroße Gelenke (z.B. Handgelenke, Knöchel) und bis zu 6 Sprühstöße für große Gelenke (z.B. Schultern, Knie) oder große Flächen (z.B. Rücken). Pro Applikation werden daher 0,4 – 1,2 g Spray entsprechend 40 – 120 mg Ketoprofen aufgetragen. Die Behandlung sollte 3 mal täglich durchgeführt werden.
Die insgesamt applizierte Tagesdosis sollte 18 Sprühstöße (3,6 g Spray entsprechend 360 mg Ketoprofen) nicht übersteigen.
Nach jeweils 1 – 2 Sprühstößen die Lösung leicht einreiben und antrocknen lassen. Anschließend sollten die Hände gewaschen werden, es sei denn, sie werden mitbehandelt.
Die Behandlung kann beendet werden, sobald die Symptome (Schmerzen und Schwellung) abgeklungen sind. Die Anwendung über einen Zeitraum von 7 Tagen ist meist ausreichend.

Kinder:
Ketospray 10% Spray wird nicht empfohlen für die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren aufgrund des Fehlens von Daten zur Unbedenklichkeit und Wirksamkeit.

Ältere Menschen:
Es kann dieselbe Dosierung wie bei Erwachsenen angewendet werden.

Gegenanzeigen
Ketospray 10% Spray ist in folgenden Fällen kontraindiziert:
• Photosensibilitätsreaktionen in der Anamnese
• Bekannte Überempfindlichkeitsreaktionen wie Symptome von Asthma, allergische Rhinits durch Ketoprofen oder einen der sonstigen Bestandteile, Fenofibrat, Tiaprofensäure, Acetylsalicylsäure oder ein anderes NSAR.
• Allergische Hautreaktionen auf Ketoprofen, Fenofibrat, Tiaprofensäure oder UV-Blocker oder Parfüm.
• Sonnenexposition auch bei diesigem Sonnenlicht inklusive UV-Licht im Solarium während der Behandlung und 2 Wochen nach Absetzen.
• Kinder unter 12 Jahren.

Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
• Die Hände sollten gründlich, nach jeder Anwendung des Produktes, gewaschen werden
• Die Behandlung sollte sofort bei Entwicklung einer Hautreaktion, auch bei gleichzeitiger Anwendung von Octocrylen-haltigen Produkten, abgesetzt werden.
• Es wird empfohlen die behandelten Bereiche während, sowie 2 Wochen nach der Behandlung, durch das Tragen von Kleidung vor dem Risiko einer Photosensibilisierung zu schützen.
• Nicht auf offene Hautstellen, Wunden oder ekzematös veränderte Haut auftragen.
• Nicht mit Augen oder Schleimhäuten (im Mund-, Genital- oder Analbereich) in Berührung bringen.
• Patienten mit Asthma, chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankungen, Heuschnupfen oder Nasenschleimhautschwellungen reagieren auf nichtsteroidale Antiphlogistika häufiger als andere Patienten mit Asthmaanfällen, Quincke-Ödem und Urticaria.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
Bei bestimmungsgemäßer Anwendung sind keine Wechselwirkungen mit anderen Mitteln zu erwarten.

Schwangerschaft und Stillzeit
Es liegen keine hinreichenden tierexperimentellen Studien in bezug auf die Auswirkungen auf Schwangerschaft/und-oder/ embryonale/fetale Entwicklung/und-oder/Geburt/und-oder/postnatale Entwicklung vor. Das potentielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt.
Bei der Anwendung in der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten.
Aufgrund der geringen systemischen Belastung nach topischer Applikation ist die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit bei Einhaltung der angegebenen Dosierung möglich. Bei der Anwendung in den letzten 6 Wochen der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten, da Arzneimittel, die die Prostaglandinsynthese hemmen, ein vorzeitiges Schließen des Duktus arteriosus Botalli bewirken können.

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Nicht zutreffend.

Nebenwirkungen

Die Häufigkeiten von Nebenwirkungen sind wie folgt angegeben:
Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1.000, <1/100); selten (≥1/10.000, <1/1.000); sehr selten (<1/10.000).

Gelegentlich: Lokale Hautreaktionen wie Erythem, Pruritus und Brennen. Ekzem.

Selten: Fälle schwerer Reaktionen wie bullöse oder phlytenuläre Ekzeme, die sich ausbreiten oder generalisieren. Dermatologisch: Photosensibilisierung,, Urticaria

Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen.
Erkrankungen des Immunsystems: Quincke-Ödem

Bei großflächiger Anwendung über einen längeren Zeitraum können systemische Nebenwirkungen (hauptsächlich gastrointestinal) nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden.

Überdosierung
Aufgrund der geringen systemischen Belastung sind keine Vergiftungserscheinungen nach einer topischen Überdosierung von Ketospray 10%-Spray zu erwarten.

Zusammensetzung:

Wirkstoffe:
1 g Lösung enthält 100 mg Ketoprofen.
1 Sprühstoß (0,2 ml) enthält 20 mg Ketoprofen.
sonstige Bestandteile:
Sojabohnenlecithin, Propylenglycol, Isopropanol, Ethanol, Natriumdihydrogenphosphat-Dihydrat, Natriummonohydrogenphosphat-Dodecahydrat, Natriumhydroxid,
Pfefferminzöl, Gereinigtes Wasser.

Ketospray Spray 10%

  • Beschreibung:KETOSPRAY SPRAY 10%

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