Durchfall (Diarrhö)

Durchfall ist ein Leitsymptom verschiedener Erkrankungen

Frau hat Durchfall, sitzt am WC
Im Zuge von Durchfall kommt es auch oft zu Bauchschmerzen oder Blähungen. (Lars Zahner - Fotolia.com)
Dieser Artikel ist Teil des Gesundheitsfensters Durchfall

Als Durchfall bezeichnen Ärzte eine Stuhlentleerung, die mehr als 3 Mal täglich erfolgt. Der Stuhl ist dabei von einer dünnen, breiigen oder flüssigen Konsistenz.

Meist gehen mit der Erkrankung Bauchschmerzen, Blähungen oder ein Druckgefühl einher. Zu Durchfall kann es infolge einer Infektion mit Viren oder Bakterien kommen. Auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z.B. Laktoseintoleranz), Darmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn), der Genuss von verdorbenen Nahrungsmitteln (z.B. Salmonelleninfektion) oder infolge einer Medikamenteneinnahme (z.B. Antibiotika) können Durchfall hervorrufen. Eine akute Durchfallerkrankung geht nach wenigen Tagen auch mit Hilfe einer speziellen Diät vorbei. Die chronische Form muss mit entsprechenden Therapien behandelt werden.

Überblick:

Häufigkeit von Durchfall

Durchfall ist ein sehr häufiges Symptom, das fast jeder kennt. Je nach Ursache ist auch die Häufigkeit unterschiedlich: so ist jeder dritte Fernreisende von Durchfall betroffen, etwa 40.000 Österreicher laborieren an Morbus-Crohn oder Colitis ulcerosa bedingten Durchfällen, etwa 30 % der Mitteleuropäer leiden an Nahrungsmittel-Unverträglichen wie Fructoseintoleranz oder Laktoseintoleranz, die mit häufigen Durchfällen einhergehen können.

Fragen an den Arzt

  • Wann muss ich bei Durchfall zum Arzt?
  • Welche Hausmittel helfen bei Durchfall?
  • Wann ist Durchfall ansteckend?
  • Wie lange muss ich Antibiotika einnehmen?
  • Was kann ich bei einer Salmonelleninfektion tun?

Weiterführende Informationen

  • Autor
  • Redaktionelle bearbeitung Mag. Silvia Feffer-Holik
  • Erstellungsdatum

Medizinischer Experte

Dr. Thomas Haas

Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie und Hepatologie

Gesundheitskompass Website

Quellen

ICD-10: K58;K59

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