Autor

Wings for Life World Run

Dabei sein ist alles!

(Wings for Life World Run)

Der Wings for Life World Run ist mir ein wirkliches Herzensanliegen. Als frisch gebackene Doppelmama werde ich heuer wohl eher mit meinen Kindern mitspazieren als mitlaufen, aber das macht nichts: Dabei sein ist alles!

Als ich letztes Jahr zum ersten Mal beim "Wings for Life World Run" als Botschafterin gestartet bin, war das ein sehr emotionales Erlebnis für mich. Weltweit laufen in 35 Ländern alle Teilnehmer gleichzeitig los, um Menschen mit Querschnittslähmung zu unterstützen. Die gesamte Startgebühr wird in die Forschung investiert. Ich wünsche mir von Herzen, dass eines Tages Querschnittslähmung heilbar wird. Bis es so weit ist, nehmen wir alle zusammen am Wings for Life World Run teil: Menschen im Rollstuhl genauso wie Promis, Profisportler und ganz normale Leute, die etwas Gutes tun möchten.

Das Leben kann sich so schnell verändern!

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie das ist: Das Leben kann sich jederzeit und völlig unerwartet verändern. Eine Millisekunde reicht aus, um unser bisheriges Dasein auf den Kopf zu stellen. Querschnittslähmung ist nicht nur ein Problem "der anderen", sondern könnte auch uns selbst jederzeit treffen. Deshalb finde ich es auch so wichtig, dass wir uns gemeinsam für die Forschung einsetzen. Jeder Cent, der durch den Run zusammenkommt, nutzt der Wissenschaft. Auch der kleinste Beitrag zählt, weil so viele Menschen zusammen laufen. Gemeinsam sind wir stark.

Jeder Teilnehmer gewinnt

Bei anderen Läufen und Sportevents geht es darum, besser und schneller zu sein als alle anderen. Der Sieg ist das Ziel. Nicht so beim Wings for Life World Run. Jeder ist ganz herzlich willkommen, ob trainiert oder untrainiert spielt überhaupt keine Rolle. Man läuft, geht oder fährt ganz einfach im eigenen Tempo, so gut man eben kann. Es gibt keinen Druck - das bringt die Freude zurück in den Sport.

Eine halbe Stunde nach dem Start kommt das "Catcher Car": Wenn es jemanden überholt, scheidet der automatisch aus dem Lauf aus. So ist klar, dass niemand zwanghaft eine gewisse Distanz laufen muss oder soll. Es müssen keine 5, 10 oder 100 Kilometer sein. Jeder macht so viel, wie ihm Spaß macht. Es geht einfach darum, Unterstützung zu zeigen für Menschen mit Querschnittslähmung. Und in diesem Punkt ist jeder, der mitmacht, ein Gewinner!

Laufen mit den Stars

Ein kleines Bonus-Zuckerl für viele Teilnehmer ist, dass auch so viele Promis beim Wings for Life World Run Seite an Seite mit allen anderen mitlaufen. Die Skiläufer Lindsey Vonn und Andreas Goldberger oder Formel-1-Pilot Mark Webber und ganz viele bekannte Persönlichkeiten machen als Botschafter mit. Das motiviert auch andere, Engagement zu zeigen. Das ist auch der Grund, warum ich selbst heuer bereits zum 2. Mal mit dabei bin. Ich freue mich schon auf den Run und euch dort zu sehen.

  • Autor
  • Erstellungsdatum

Kommentare

Um einen Kommentar zu erstellen, müssen Sie angemeldet sein

Noch keine Kommentare

Mehr zum Thema