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Patricia Kaiser

Mir ist ja sooooo schlecht …

Patricia Kaiser
Patricia Kaiser bloggt auf gesund.at (Patricia Kaiser)

Morgendliche Übelkeit, Abneigung gegen Gerüche und verändertes Geschmacksempfinden. Kennt fast jede Schwangere, oder? Die einen mehr, die anderen weniger. Manche leiden sehr darunter.

Ich sehne den Tag herbei, an dem ich nicht mit einem flauen Magen aufwache. "Wenn ich nicht sofort was zum Kauen bekomme muss ich mich übergeben."

Geschmacksnerven spielen verrückt

Seit Kurzem kann ich nicht einmal mehr mein Duschgel riechen, vom Waschpulver ganz zu sprechen. Espresso trinken, nein Danke! Meine Geschmacksnerven spielen verrückt. Alles was irgendwie schlecht sein könnte für mein Baby wehrt mein Körper automatisch ab. Ich bin fasziniert vom Wunder Mensch!

Ich habe ein paar wertvolle Tipps zusammengeschrieben um diesen unangenehmen Zustand unter Kontrolle zu bekommen:

  • Langsam in den Tag starten 
  • Kleine Mahlzeit am Morgen - hebt den Blutzuckerspiegel
  • mehrere kleiner, fettarme Mahlzeiten über den Tag verteilt essen
  • starke Gerüche vermeiden
  • viel trinken
  • Homöopathie
  • Auszeit nehmen - Mittagsschlaf
  • essen was schmeckt
  • viel frische Luft

Für alle Mamis gut zu wissen

Meine Physiotherapeutin Monika Siller, hat mir das so erklärt: Warum manche Schwangere mit mehr oder weniger Übelkeit (v.a. morgens) - im Extremfall sogar mit Erbrechen - zu kämpfen haben, andere hingegen keine Beschwerden angeben, ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt worden. Meist verschwinden diese unangenehmen "Nebenwirkungen" der Schwangerschaft nach der 12. - 16. Schwangerschaftswoche. In hartnäckigen Fällen bleiben die Beschwerden bis zur Geburt. Dann spricht man von einer Hyperemesis gravidarum, welche in jedem Fall psychosomatisch orientiert ärztlich behandelt werden sollte. In verschiedener Fachliteratur wird hinter diesen Symptomen eine Konfliktsituation der Schwangeren vermutet.

Schwangere Frauen haben meist eine niedrigere Reizschwelle für Gerüche jeder Art. Die Geruchsempfindlichkeit kann unter Umständen im Alltag sehr lästig sein, scheint aber auch so etwas wie ein Schutz für das Ungeborene zu sein, man denke nur an den Nikotingeruch gegen den Schwangere meist sehr abneigend reagieren. Ein Duftfläschchen mit einem individuell besonders angenehm "riechbaren" Duft aus der Aromatherapie ist eine gute Hilfe in dieser Zeit.

Merry Christmas!

Patricia  

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