Autor

Patricia Kaiser

Bleibt das Kind? Ängste und Gedanken ...

Patricia Kaiser bloggt auf gesund.at (Patricia Kaiser)

Mit dieser Schwangerschaft geht für meinen Mann und mich ein sehnlicher Wunsch in Erfüllung. Bald sind wir zu viert, ich kann es noch gar nicht glauben. Der Gedanke daran macht mich irgendwie nervös, aber in erster Linie überglücklich.

Es ist eine wunderschöne Zeit in meinem Leben, die ich sehr genieße - trotz kleiner Umstände und Ängste. Der Gedanke unser kleines Baby bald im Arm halten zu dürfen rührt mich zu Tränen. Jede Schwangerschaft ist einzigartig und kann individuell auch ganz anders verlaufen, bzw. wird von anderen Symptomen begleitet. Mein Unterziehen im Unterbauch zum Beispiel machte mich immer wieder nervös.

Geht es meinem Baby gut?

Ich hatte Angst. "Geht es meinem Baby auch wirklich gut!? Kommt es früher als geplant? Fehlt dem Baby etwas?!“ Negative Gedanken kreisten durch meinen Kopf. Um meinen Mann nicht unnötig zu verunsichern, versuchte ich durch Bücher und Internet schlauer zu werden. Es half nur begrenzt, die Verunsicherung blieb. Ich rief meine Freundin an. Sie hat bereits zwei Kinder. Sie kennt meine Gedanken, sie weiß was ich meine. Ihre wertvollen Tips und vor allem ihr Einfühlvermögen beruhigten mich. Ich fühlte mich verstanden, ich konnte ruhig einschlafen. Sich mit Menschen auszutauschen die einem nahe stehen, oder in der gleichen Situation sind ist unbezahlbar.

Mit Vertrauen gegen Ängste

Als ich zu meiner Tochter Lena schwanger war, plagten mich ebenfalls hin und wieder Ängste und Sorgen. Bis zu dem Zeitpunkt als mein Mann mir mit folgendem Satz die Augen geöffnet hatte: Vertraue. Vertraue deinem Kind!

Dieser wunderschöne Satz hat mich bewegt Vertrauen in eine gute Schwangerschaft zu haben, dass es unserem Kind gut geht. Dem Kind vertrauen schenken und das schon jetzt im Bauch! Es ist wichtig, dass wir auf unsere Ärzte bauen können, jedoch ein bisschen Vertrauen ins Leben und in unser Kind ist notwendig.

Sei entspannt. Schwanger sein ist nichts Ungewöhnliches. Versuche unbekannte körperliche Anstrengungen zu vermeiden, ernähre dich möglichst gesund und bewege dich viel in der frischen Luft. Wenn es Probleme gibt oder sie zu befürchten sind, dann wird dich dein Gynäkologe schon darauf aufmerksam machen. Niemand kann Dir eine Garantie geben!

Bleib positiv! Jede schwangere Frau teilt deine Ängste, aber es hilft kein grüblen, versuche jeden tag positiv mit deinem Kleinen zu leben.

Für alle Mamis gut zu wissen

Meine Physiotherapeutin Monika Siller sagt, dass das Kind im Körper seiner Mutter grundsätzlich mit allem versorgt ist, was es zum Leben im Mutterleib braucht. Die Temperatur des Fruchtwassers bleibt stabil warm, dämpft die Stöße von außen ab, lässt das Kind Bewegungen ausführen. Über die Plazenta (das ist der Mutterkuchen) und die Nabelschnur gelangen Sauerstoff zum und Kohlendioxid weg vom Kind. Außerdem wird das Kind über die Plazenta mit Nahrung versorgt.

Auf gleichem Weg gelangen aber auch gewisse Medikamente und Nikotin zum Kind. Der Mutterkuchen produziert während der Schwangerschaft auch Hormone, die für den Erhalt der Schwangerschaft von großer Bedeutung sind. Durch massive psychische und physische Schockerlebnisse kann es zur Störung dieser Funktionen kommen. Eine gute mütterliche Beobachtungsgabe und Achtsamkeit dem Kind und sich selbst gegenüber werden in der Schwangerschaft besonders geschult. Ängste, vor allem aber auch besondere Glücksmomente sind dabei ein ganz natürlicher Begleiter.

Vielen Dank fürs lesen. Ich wünsche Euch ein erfolgreiches gesundes Jahr 2015 und viele viele gesunde Babys inklusive Glücksmomente.

Eure Patricia Kaiser

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