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Mag. Julia Wild

Vegan-Blog Tag 14: Restln essen und Yoga

Nichts ist entspannender als Yoga. (Julia Wild)

Vegetarierin goes Veganerin: 30 Tage lang werde ich versuchen, vegan zu leben und meine Erfahrungen zu teilen. An Tag 14 gibt's den menschlichen Mülleimer-Modus: Resteverwerten ist angesagt.

Stress lass nach! Heute geht es so richtig rund im Büro und ich bin heilfroh über meine mitgebrachten gefüllten Paprika vom sonntäglichen Abendschmaus. Sojalatte und Bananen halten mich bienenemsig und konzentriert bei der Sache…

Yoga macht den Kopf frei

Ich freue mich auch schon so richtig auf die heutige Yoga-Einheit. Ich bin schon jahrelang Rücken- und Spannungskopfschmerz geplagt und habe viele Stunden an Physiotherapie und anderen nutzlosen Heilungsversuchen hinter mir. Yoga scheint die erste für mich wirksame Methode zu sein. Schon nach der ersten Stunde hatte ich das Gefühl, dass jeder Muskel arbeitet und mein Körper besser im "Flow" ist.

Außerdem sagt die Yoga-Lehrerin immer so nette aufbauende Dinge, wie "diese Stunde gehört nur dir, es geht nicht um einen Wettbewerb, sondern um Zeit für dich und deinen Körper" oder "wir machen jetzt Yoga und sonst nichts, schiebt alle Gedanken beiseite und konzentriert euch auf euer Innerstes". Bei den Freitagskursen soll man auch immer die Woche aus sich herausatmen. Das funktioniert tatsächlich.

Epigenetik?

Mein veganes Leben und Yoga passen für mich total gut zusammen. Beides hat etwas Reinigendes, Friedliches und von Grund auf Gutes an sich. Ich beschäftige mich dadurch wesentlich intensiver mit der Frage, wie sich Ernährung, Bewegung, Lebenseinstellung, Stress etc. auf meinen Körper auswirken.

Ich bin da ganz bei der Epigenetik, die sich damit beschäftigt, was externe Einflüsse mit unseren Genen machen. Demnach ist längst nicht alles durch die Vererbung vorbestimmt, vielmehr werden die Chromosomen durch unsere Lebensweise verändert und so an die nächste Generation weitergegeben. Das kann dann z.B. darüber entscheiden, ob jemand eher eine bestimmte Krankheit bekommt oder eben nicht. Wenn ich folglich mit einer gesunden Art zu leben sogar meinen ungeborenen Kindern (vielleicht und sowieso nicht wissenschaftlich geprüft soweit ich weiß, reine Hypothese!) helfen kann, dann ist das Ganze auf jeden Fall die Mühe wert.

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