Autor

Mag. Julia Wild

Vegan-Blog Tag 5+6: Vegan ist Wochenend-tauglich!

Auch vegan kann das Wochenende Spaß machen. (Redaktion)

Vegetarierin goes Veganerin: 30 Tage lang werde ich versuchen, vegan zu leben und meine Erfahrungen zu teilen. Neueste Erkenntnis: Keine Milchprodukte sind auch kein Grund, sich nicht aufs Wochenende zu freuen.

Das erste Wochenende meiner 30-Tage-Challenge ist Geschichte. Und diese Geschichte liest sich gut. Das Schöne an den zwei freien Tagen bedeutet die viele Zeit zum Planen, Einkaufen und Kochen. Wir waren richtig kreativ und haben unsere Körper mit jeder Menge Vitaminen, Mineralstoffen, sekundären Pflanzenstoffen, Antioxidantien und vollwertigen Kohlenhydraten sowie Proteinen versorgt. Und das alles auf pflanzlicher Basis! Juchu!

Nährstoffbombe

Ich habe das Gefühl, meinem Organismus mit den veganen Nahrungsmitteln ausschließlich Gutes zu tun. Was ich - und mein Freund auch - seit unserer Umstellung überhaupt nicht mehr an uns bemerken, ist dieses unangenehme Völlegefühl nach dem Essen. Ich bin zwar voll, aber nie überessen, niemals war mir im Laufe der letzten Tage übel, auch wenn die Portionen relativ groß waren. Der Beweis dafür und sowieso das Highlight des Wochenendes war unsere Riesenschüssel Bulgur-Quinoa-Salat mit Tofu, Zucchini, Gurke, Tomaten, Mais, Paprika, Karotten, Knoblauch, Zwiebel und Brokkoli-Sprossen. Bis  aufs letzte Krümmelchen haben wir alles leergeputzt und waren kein bisschen "vollgefressen", sondern herrlich satt. Sonntagnachmittag belohnten wir uns mit einer Schüssel Vanille-Sojajoghurt mit Himbeeren und Feigen. Unbedingt nachmachen, total lecker!

Feigen-Himbeer-Vegan-Joghurt-Mischmasch

Manches geht ins Geld

Aber, wo Sonne, da auch Schatten: Im Supermarkt musste ich am Wochenende unglücklicherweise feststellen, dass vegan auch kostspielig heißen kann. Unser erster Einkauf hat sich preislich noch nicht vom "normalen" unterschieden, der letzte kam mit einer deutlich höheren, ja fast übertriebenen Rechnung daher. Das lag z.B. an den kleinen veganen Eisbechern, in die wir uns kürzlich verliebt haben. Die gibt es in den Geschmacksrichtungen Mandel-Pistazie und Himbeer-Nougat. Leider bin ich von der Sorte Mensch, die im Supermarkt selten bis gar nicht auf die Preise achtet. Wenn ich etwas essen möchte, dann kaufe ich es auch. In der Gefrierabteilung hätte ich wohl das kleine Schildchen besser einmal nicht ignoriert. Stolze 2,59 Euro kostet so ein Mini-Eisbecher. Vier davon hab ich ins Körberl gelegt. Mit ein paar Sojajoghurts, Tofu-Würsten, Agavendicksaft, Nüssen, Himbeeren und Feigen summierte sich der "kleine" Einkauf auf 40 Euro. Da blieb mir an der Kassa kurz die Luft weg. Was lerne ich daraus? "Special Treats" wie veganes Eis sind oft teurer als die "normale" Variante und sollten (auch aus Gesundheitsgründen - Zucker bleibt Zucker) nicht jeden Tag auf den Tisch.

Bald ist eine Woche meiner Challenge geschafft und bisher läuft es gut. Der Verzicht auf Milchprodukte und Eier fällt mir weit weniger schwer als gedacht, mal sehen, ob das so bleibt…

Julia-Blog-Reis

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Kommentare

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  1. Chrisi999

    Hey Julia, finde einen Artikel wirklich wunderschön geschrieben. Vielen Dank dafür. Das ist wohl wahr. Es wird immer alles teurer. Ich mach das so, damit ich mich preiswert ernähren kann das ich zum Beispiel matschige Bananen,Äpfel, Kiwis in meinen Mixer werfe, ich meine den hab ich mal bei http://elektromixer.de/ gekauft. Und zack friere ich es einfach ein oder nehme es sofort mit für unterwegs, zur Schule bzw. Arbeit. Also das ältere Obst einfach in Mixer zum Mitnehmen. Machst du das auch so? Deine Chrissi

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