Autor

Mag. Julia Wild

Vegan-Blog Tag 19 und 20: Einfach vegan leben

"Burger, Burger, njam njam njam." (Julia Wild)

Vegetarierin goes Veganerin: 30 Tage lang werde ich versuchen, vegan zu leben und meine Erfahrungen zu teilen. Eine davon an den Tagen 19 und 20: Wien ist eine Veganer-freundliche Stadt.

Vergangenes Wochenende habe ich drei vegane Locations besucht und war wirklich begeistert, was geboten wird und wie toll die Leute veganes Essen annehmen - auch wenn sie selbst keine Veganer sind.

Mit einem Burger ins Wochenende

Freitagnachmittag besuchten mein Freund und ich im Rahmen eines kleinen Shoppingtrips (brauchte eine Yogahose) ein relativ neues Burger-Lokal in einer Seitengasse der Mariahilfer Straße. Wir sind dort schon seit ein paar Monaten Stammgäste, dieses Mal hat uns ein auf Facebook beworbener Chili Burger angelockt. Dazu gab’s Bio-Cola und einen Coleslaw mit veganer Mayonnaise und gerösteten Zwiebeln. Danach außerdem einen Sachertorten-Muffin. *nomnom*

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Am Abend habe ich dann aus sämtlichen Resten in der Küche einen – diesmal indisch angehauchten - Bulgursalat mit einem Haufen Gemüse zusammengeschnipselt. Bulgur geht einfach immer und schmeckt so viel besser als Reis!

Wie im Himmel: Veganes Buffet und Eis

Samstags stand ein Mittagessen mit der Familie meines Freundes in einem vegan/vegetarischen Restaurant im ersten Bezirk an. Kurz nach dessen Eröffnung vor ein paar Jahren war ich schon einmal dort und hatte nur beste Erinnerungen daran. Auch der zweite Besuch sollte mich nicht enttäuschen, mindestens 70 Prozent des Buffets war mit rein veganen Gerichten beladen, ein buntes Wunderland voller Nährstoffe und Vitamine. Meine Körperzellen hüpften schon beim Anblick vor Vorfreude auf den Gesundheits-Boost.

Schließlich entschied ich mich für lauter Mini-Portionen von Roten-Rüben-Quinoa-Salat mit Cranberries, Falaffel, Apfel-Karotten-Salat mit Mandelmayonnaise, grünem Nudelsalat, Süßkartoffel-Pommes und Linsen-Balsamico-Salat. Einigen sagt womöglich die Vorgehensweise der Verrechnung in diesem Lokal nicht so zu: Nach Aufladen des Essens hält man eine Karte an den Bildschirm einer Waage, wiegt den Teller ab und der Preis wird auf der Karte gespeichert. Pro 100 Gramm zahlt man 2,70 Euro. Bei großem Hunger kann das dann schon mal teuer werden. Allerdings besucht man solche Etablissements auch nicht täglich und darf dann finde ich guten Gewissens genießen. (mit Getränk habe ich übrigens 16 Euro gezahlt – eigentlich völlig ok)

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Anschließend spazierten wir in den siebenten Bezirk zu einem momentan sehr gehypten veganen Eissalon. Ausgefallene Sorten wie Heidelbeer-Lavendel, Matcha, oder Erdbeere-Guave sind auf Mandel-, Reis- oder Sojamilchbasis hergestellt und überzeugen mit super Geschmack und cremiger Konsistenz. Echt toll, dass es solche Läden gibt! So geht vegan Leben wirklich leicht.

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Diesmal koche ich!

Da ich letzte Woche fast ausschließlich von meinem Freund bekocht wurde, habe ich beschlossen mich Samstagabend alleine an den Herd zu stellen und eine Linsenpfanne nach Rezept zu machen. Das Aufwendigste war eigentlich nur das Würfeln des vielen Gemüses, den Rest erledigte der Kochtopf. Für die cremige Konsistenz habe ich eine Viertel Packung veganen Streukäse unter die Linsen gehoben. Mein Freund und ich waren entzückt – ein echt leckeres Rezept. Sonntags gab’s dann gleich nochmal Linsen, aber Beluga- statt rote Linsen in einer selbst kreierten Version mit Reis, Karotten, Zucchini, Knoblauch, Curcuma und Chili.

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Übrigens: Ich finde immer mehr Gefallen an der veganen Lebensweise und spiele ernsthaft mit dem Gedanken auch nach der Challenge Veganerin zu bleiben…

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