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Dr. Christine Allen

Lächeln am Traumtag

Dr. Christine Allen (Elisabeth Mondl)
Heute ist ein ganz normaler Tag, naja, abgesehen davon, dass ich nicht in der Ordination arbeite, sondern zu Hause bin und nacharbeite.

An so einem Tag gehe ich laufen, wie sonst auch, aber alles ist etwas ruhiger, ich habe weniger Zeitdruck. Heute scheint die Sonne, es weht ein leichter Wind, und es ist warm. Ich sage Ihnen: herrlich! Ich genieße diesen Tag.

Ein ganz normaler Traumtag?

Mit einem Lächeln auf den Lippen laufe ich los. Ich telefoniere mit einer Kollegin und ich lächle. Dann schnell noch ein Telefonat mit meiner Tante, und ich lächle noch immer.

Der Wind wird stärker, jetzt kann ich nicht mehr telefonieren, denn der andere würde mich nicht mehr verstehen.

So laufe ich weiter, ich treffe einen Briefträger und grüße fröhlich. Er ist erstaunt und grüßt dann zurück. Ich laufe weiter, lächle einem älteren Herrn zu, er lächelt zurück.

Lächeln als Reflex

Das schätze ich so: Wenn man jemanden anlächelt, dann löst das richtiggehend einen Reflex aus - die meisten müssen einfach zurück-lächeln! Und ich freue mich über das Lächeln, auch wenn ich es angefacht habe. Es ist und bleibt ein Lächeln, das mir jemand schenkt.

Es ist ein ganz normaler Tag, und er ist wunderschön.

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