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Dr. Christine Allen

Etwas Schönes

Dr. Christine Allen ist Bloggerin bei gesund.at. (Elisabeth Mondl)

Manchmal übersehen wir, was schön ist. Natürlich ist schön immer relativ. Aber ich denke jeder von uns weiß, was für ihn persönlich schön ist.

Das hatte ich als Jugendliche nicht wahr haben wollen. Ich selbst fand mich dick und hässlich und wertete Menschen ab, die schön waren oder Menschen, die Schönes möchten. Ich vergrub mich im Geistigen, Intellektuellen, Politischen und versteckte mich vor allem Schönen.

Entsetzt über Schönes

Ich war sehr entsetzt, als eine Leiterin bei den Pfadfindern (ich verbrachte eine sehr fröhliche Zeit in meiner Jugend dort) darüber sprach, dass sie Schönes mochte. Ich empfand das fast verwerflich. Gut war intellektuell, geistreich, gebildet aber nicht schön. Aber da ich diese Pfadfinderin sehr mochte und ihre Meinung schätzte, begann ich darüber nachzudenken, und musste mir eingestehen, dass schön einfach auch schön war und ist.

Schönes an sich selbst wahrnehmen

Etwas Schönes anzuschauen tat mir auch gut. Und Schönes ist ja nicht nur bezogen auf Menschen, sondern auch auf Gegenstände. Ich musste mir eingestehen, dass ich halt eben nicht schön war und das war kränkend. Aber ich lernte langsam mich zu akzeptieren, das Schöne an mir wahr zu nehmen, und, ohne Eifersucht (naja oft ohne Eifersucht), anderes Schöne wahr zu nehmen.

Schönes ist wichtig (ob in der Natur, ich denke an einen schönen weißen Schwan oder eine herrliche Landschaftsaufnahme im Schnee oder... Paul Newman), es erbaut uns, gibt manchmal Kraft, manchmal macht es Dinge leichter.

Wenn es einem so richtig mies geht, alles negativ erscheint, versuchen Sie an etwas Schönes zu denken, es wird die Situation meist nicht leichter, aber manchmal kann das Schöne wie ein kleines Licht im Dunklen sein.

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