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Zwillinge: Eine hell-, eine dunkelhäutig

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Die Hautfarben der Zwillingsschwestern Anaya (links) und Myla (rechts) sind statistisch gesehen ein kleines Wunder. (SWNS)

In Großbritannien sind trotz einer denkbar niedrigen Wahrscheinlichkeit Zwillingsschwestern mit einem interessanten Unterschied auf die Welt gekommen: Eine ist hell-, die andere dunkelhäutig.

Die Mendelschen Regeln zur genetischen Vererbung sind gerade bei der Hautfarbe nicht immer zu 100 Prozent gültig. Ist einer der Elternteile dunkel- und der andere hellhäutig, ist, vereinfacht gesprochen, eine Mischfarbe am wahrscheinlichsten. Zu etwa 25% besteht die Chance, dass das Kind die Hautfarbe einer der beiden Eltern annimmt. Zwillinge aus einer derartigen Konstellation haben in den allermeisten Fällen die selbe oder eine sehr ähnliche Pigmentierung.

Sehr geringe Wahrscheinlichkeit

Zwei Zwillingsschwestern aus Großbritannien wollen mit dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit offensichtlich nichts zu tun haben. Denn obwohl die Chancen dafür bei etwa 1 zu 1 Million standen, ist Anaya wie ihre Mutter hellhäutig, während die dunkelhäutige Myla die Hautfarbe ihres Vaters vererbt bekam. Etwa 10 Monate nach der Geburt werden die Eltern noch immer regelmäßig gefragt, ob die beiden Mädchen im Kinderwagen denn miteinander verwandt seien. In jedem Fall gibt die junge Familie ein ganz besonderes Bild ab.

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