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Statistik: Wie putzen die Österreicher ihre Zähne?

Mindestens zwei Mal täglich und dann jeweils zwischen zwei und drei Minuten sollten die Zähne geputzt werden. (Voyagerix - Fotolia.com)

Gesunde Zähne spielen einer Statistik zufolge in Österreich eine große Rolle. Demnach hält ein Großteil das Mindestmaß ein, zudem scheinen viele auf Zahnputz-Rituale zu setzen.

Zumindest zwei Mal täglich sollten wir unsere Zähne putzen, um Karies oder ähnliche Probleme zu vermeiden. Aus einer neuen Umfrage geht nun hervor, dass die Mundhygiene den Österreichern nicht nur in Sachen Gesundheit sehr wichtig ist. Demnach hält jeder Dritte gesunde Zähne für ein wichtiges Kriterium bei der Partnerwahl sowie als notwendig für beruflichen Erfolg. 

Zwischenräume oft ignoriert

Dazu passt, dass immerhin 70% mindestens 2 Mal pro Tag ihre Zähne putzen. Die Tendenz ist dabei erfreulicher Weise steigend, noch 2010 waren es erst 66%. Klaren Nachholbedarf gibt es hingegen bei der Reinigung der Zahnzwischenräume. Wenngleich den meisten Menschen die Wichtigkeit dieser Pflege bewusst ist, wenden nur 18% auch tatsächlich eine Zahnseide an. 13% setzen auf Interdentalbürstchen oder Zahnseidesticks, die Munddusche wird gerade Mal von 7% verwendet.

Lang genug putzen trotz Langeweile

Immerhin die Dauer stimmt: Zirka 60% putzen sich, wie weitgehend empfohlen, zwischen 2 und 3 Minuten lang. Insgesamt sind die Österreicher in Sachen Zahnpflege also durchaus vorbildlich, obwohl die tägliche Verpflichtung scheinbar niemanden allzu große Freude macht. Nur bei den begeisterungsfähigen 4 bis 6Jährigen gibt immerhin ein knappes Drittel an, sich gerne die Zähne zu putzen.

Beim Zähneputzen herumspazieren

Die Euphorie nimmt mit zunehmenden Alter deutlich ab, Erwachsene sind tendenziell gelangweilt. Dementsprechend legen sich viele ein Zahnputzritual zu, am weitesten verbreitet ist dabei mit 16,5% der Spaziergang durch die Wohnung. Ebenfalls beliebt ist das Zähneputzen unter der Dusche (8%), zumindest manche vertreiben die Langeweile durch simultanes Surfen im Internet oder dem Lesen von Social-Media-Einträgen (jeweils 3%).

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